Erster Adventsgottesdienst am 27. November 2016 – mit anschließendem gemeinsamen Mittagessen, Kaffee, Kunst und Kreativmarkt

Impuls aus der Predigt von Simon Tews

„Nachfolge kostet“

Die Rettung ist kostenlos, aber die Nachfolge Jesu kostet uns alles. Es braucht Mut, sich zu Jesus zu bekennen. Es kostet Überwindung, andere Menschen auf Jesus anzusprechen. Damals war es nicht anders, als Jesus gefangen genommen wurde. „Ich werde den Hirten schlagen, und die Schafe der Herde werden zerstreut werden“ zitiert Jesus den Propheten Sacharja. Jesus muss Petrus sagen, dass dieser ihn dreimal verleugnen wird, ehe der Hahn kräht. Doch Petrus dachte, er würde lieber in den Tod gehen, als ihn zu verleugnen. Die anderen Jünger waren derselben Meinung. (Matthäus 26, 31 – 35)

Als Jesus dann verhaftet wurde, flohen die Jünger. Lediglich Petrus folgte den Soldaten mit Abstand, um zu sehen, wie es weitergehen würde. (Matthäus 26, 47 – 58) Doch er wurde im Hof des Hohepriesters erkannt. Dreimal verleugnete er, mit Jesus gewesen zu sein, da krähte der Hahn. (Matthäus 26, 69 – 75)

Wie oft weichen wir aus, wenn das Gespräch auf Jesus kommt? Habe ich den Mut, meinen Mitmenschen zu sagen, dass sie ohne Jesus verloren gehen? Geht es uns nicht auch wie Paulus, der das Gute, das er tun soll, lässt, dafür aber das, was er lassen soll, tut? (Römer 7, 19) Was hält mich ab? Es ist die Angst vor der Reaktion meiner Mitmenschen. Mir fehlt da die Sicherheit.

Das gemeinsame Mittagessen

Wenn sich statt üblicherweise 120 Personen 180 angemeldet haben, ist das schon eine Herausforderung für unser Küchenteam. Aber es hat gereicht: Jeder bekam mindestens seine zwei Semmelknödel. Und vom Gulasch in Sauerkraut waren am Ende noch zwei große Gastronom-Behälter übrig.

Kaffee, Kunst und Kreativmarkt

Als Nachtisch gab es Kaffee und Kuchen in großer Auswahl. Parallel dazu öffnete die Bühne für die Musiker zur musikalischen Untermalung und der Kreativmarkt mit Kunst und anderen selbst hergestellten Gegenständen. Neben diversen Kunstgegenständen aus Stahl und Gemälden gab es allerlei zu erwerben: Kerzenständer, Kissen, kleine Holzmöbel, Schmuckkästchen, Strickkleidung für Kleinkinder, Faltkarten und manches mehr.

Der Foyer- und Café-Bereich war so gut besucht, dass die ersten Gäste des Café W18  Mühe hatten, einen Sitzplatz zu finden. „Gemeinsam in den Advent“ war ein gut gelungener Tag in der Gemeinde, an dem auch so manche Bekanntschaft neu begründet oder im Gespräch vertieft werden konnte.

Integration geht manchmal ganz einfach…
zum Beispiel mit Kaffee und Kuchen

Das erlebten wir auch bei unserem ersten Integrations-Café am 31. Mai im Café W18.
Pünktlich um 15 Uhr erschienen alle Kelterner Flüchtlingsfamilien, die zuvor von Mitarbeitern des Arbeitskreises persönlich eingeladen worden waren, und setzten sich erwartungsvoll an die Tische. Nach der Begrüßung versorgte sich jeder mit Kuchen und Getränken und es entspannten sich erste Gespräche. Es war ermutigend zu sehen, dass unser Herr sogar für Übersetzer gesorgt hatte, so dass wir wirklich mit allen reden konnten. Später wurde dann Boule und Fußball gespielt und am Ende des vergnüglichen Nachmittags freuten sich die Kinder, dass sie aus einer Spiele- und Puzzlespende einige Geschenke mit nach Hause nehmen durften.

Alle Flüchtlinge (die ich kenne) wünschen sich den Kontakt zu Einheimischen. Auf dieser Basis fällt es doch leichter, auf den einen oder anderen zuzugehen, oder? Macht einfach mit!

Das In-Café findet in Zukunft jeden ersten Sonntag im Monat im Rahmen des Café W18 statt.

Carola Glenz

Am Sonntag, den 16. Februar 2014, konnten die Gemälde und Holzskulpturen von Ehepaar Kaufmann auch im Café W18 in der Christlichen Gemeinschaft angeschaut werden. Die Vernissage zog an diesem Winternachmittag zahlreiche kunstinteressierte Gäste an.

Die Stuttgarter Künstlerin Karin Kaufmann absolvierte Zeichenkurse bei Okuli Bernhard an der Christlichen Musik- und Kunstschule Stuttgart e.V. Durch ihre Bilder möchte sie die Betrachter zum Nachdenken über Gott und das Leben anregen. Kunst und Glaube gehören für das Ehepaar eng zusammen. Wobei ihre Werke ganz zentral von der Liebe inspiriert sind – was würde also besser zum Tag der Liebenden passen?

Im Laufe des Jahres soll es im Rahmen von Café W18 noch öfters Gemäldeausstellungen geben.