Hier kommt der Bericht, der bestätigt, dass sich unsere Waffelverkäufe, der Weihnachtsmarkt und unsere Mithilfe bei Wackers Hochzeit im wahrsten Sinne des Wortes gelohnt haben: Dadurch wurden nicht nur die Einsätze für uns Ellmendinger günstiger, sondern es konnten auch Reisekosten von Teilnehmern mit weiterer Anreise gedeckt werden.

„Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich bedienen zu lassen. Er kam, um zu dienen und sein Leben als Lösegeld hinzugeben, damit viele Menschen aus der Gewalt des Bösen befreit werden“, Markus 10,45.

Und genau deswegen kamen am Wochenende des 27. Juli bis 12. August sechzig Jugendliche aus den verschiedensten Mülheimer Gemeinden des Südens bei uns in Ellmendingen zusammen.

MoveOut 2018. Die zwei Wochen sollten sich als sehr herausfordernd, lehrreich und vor allem als ein Highlight des Sommers heraus stellen. Gesplittet in drei Teams, von denen sich zwei auf den Weg nach Rumänien machten und eins nach Österreich fuhr, verbrachten wir die ersten und letzten drei Tage im „Basecamp Ellmendingen“.
Sie waren gefüllt mit gemeinsamen Mahlzeiten, Messages, Lobpreis, Kleingruppenzeit, Volleyballspielen und der praktischen Vorbereitung der Einsätze.

Einsatz in Österreich
Der komplette Einsatz in Österreich stand unter dem Motto „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“. Unser 10-köpfiges Team, bunt gemischt aus Ellmendingern, Mühlheimern, Lüneburgern und Bielefeldern, konnte das immer wieder erleben.
Nach einigen Stunden Autofahrt kamen wir in Imst, einer wunderschönen Kleinstadt im Herzen Tirols an, um dort die Gemeinde von Walter Josi zu unterstützen.
Neben Jugendgottesdiensten, einem Loopyballturnier, einer Cocktailstraße und einer Legostadt, durften wir immer wieder sanft lernen, dass es bei allen Veranstaltungen nicht um Quantität sondern um Qualität geht.
Und kamen manchmal nur wenige neue Leute, waren unsere Tagesabschlüsse dennoch immer wieder gefüllt mit Berichten von Bekehrungsgeschichten, guten und tiefen Gesprächen und dem sich vertiefenden Gefühl, am richtigen Ort zu sein.
Wir durften lernen, dass man nicht immer alles sieht, weder hinter die Fassade der Leute, noch was Gott in ihren Herzen tut. Beim Arbeiten im Altersheim oder beim Stöcke sammeln auf der Alm schlug uns viel Dankbarkeit entgegen und wir empfanden gleichzeitig die tiefe Freude, ganz praktisch Herzensöffner sein zu dürfen.
Yael Hildebrandt

Einsatz in Rumänien
Mit knapp 30 Personen waren wir im Süden Rumäniens, in der Stadt Gaesti, ca. eine Stunde von Bukarest entfernt. Dort durften wir jeden Tag an drei unterschiedlichen Orten helfen (Gaesti – Fundament für ein neues Haus bauen, Costesti – Gemeindehaus streichen, Kleider sortieren, Kinderspielplatz aufbauen und Lebensmittelpakete an Familien auf den Dörfern verteilen). Mit ca. 15 rumänischen Jugendlichen haben wir die Tage verbracht. Es gab einen Jugendtag, Sessions, Lobpreiszeiten, Evangelisationseinsätze mit Zeugnissen, Tanz, Kinderprogramm und Gebet in den Parks und einiges mehr.

1) Warum bist du mitgefahren?
Maike: Für mich war von Anfang an klar, dass ich dabei sein will. Ich habe es auch als eine Herausforderung gesehen, endlich mal raus auf die Straßen zu gehen und von Gott zu erzählen.
Judith: Ich wollte mich gerne selbst herausfordern und meine Ängste überwinden, das Wirken Gottes sehen und aktiv etwas für Ihn tun.

2) Welche Erwartungen /Ängste hattest du im Vorfeld?
Maike: Ich habe erwartet, dass ich Dinge mit Gott erleben werde, und darauf gehofft, dass wir eine Hammer Gemeinschaft haben und zusammen im Glauben wachsen können, dass ich sehen darf, wie Menschen von Gott berührt und geheilt werden und sich bekehren. Natürlich war das auch etwas, wovor ich Respekt hatte. Einfach auf Fremde zugehen, ihnen von Gott erzählen und sie zu fragen, ob ich für sie beten kann. Außerdem hatte ich vor dem Einsatz überhaupt keine Ahnung, was mich erwarten würde; ich wusste lediglich, ich gehe nach Rumänien, wir evangelisieren und machen Baueinsätze. Was ich nicht wusste, war, ob ich es schaffen würde, zwei Wochen durchzupowern und die ganze Zeit unter Menschen zu sein, ohne einen richtigen Durchhänger zu kriegen. Normalerweise brauche ich nämlich zwischendurch auch einfach mal ein bisschen Zeit für mich.
Judith: Ich hatte Angst davor, auf die Menschen zuzugehen. Ich wusste nicht wirklich, was ich sagen sollte, und hatte Angst vor Ablehnung. Erwartet habe ich: Erfrischung im persönlichen Glaubensleben zu erleben, Wunder zu sehen, über mich selbst hinauszuwachsen, anderen eine Hilfe zu sein und auch einfach Freude mit den Leuten in meinem Team zu haben.

3) Was war dein absolutes Highlight? Was hat dich am meisten berührt?
Maike: Meine Highlights waren auf jeden Fall die Straßeneinsätze und das Verteilen von Hilfsgütern. Dabei hatte ich immer das Gefühl, jetzt mache ich das, wofür ich hergekommen bin, jetzt erfülle ich das, was Gott uns aufgetragen hat. Bei den Straßeneinsätzen war es toll zu sehen, dass meine Ängste ganz unbegründet waren, die Leute total offen auf uns reagiert haben und wir für die meisten auch beten durften. Außerdem habe ich für mich entdeckt, dass ich überhaupt kein Problem damit habe, die Leute auf Englisch anzusprechen und ihnen davon zu erzählen, was wir hier machen. Beim Verteilen der Hilfsgüter hat mich begeistert, was für ein großes Gottvertrauen diese Menschen haben. Diese Leute haben im Gegensatz zu uns nichts, und obwohl wir eigentlich gekommen waren, um für sie zu beten und ihnen von Gottes Liebe zu erzählen, waren sie diejenigen, die am Ende uns erzählten, wie groß Gott ist und wie gut er ist. Ich fand es sehr bewundernswert, wie groß ihr Vertrauen in Gott ist, obwohl sie praktisch gar nichts haben oder ihnen wirklich schlimme Dinge passiert sind.  Es war einfach schön, für diese Leute zu beten, ihre Geschichten zu hören, sie zu ermutigen und gleichzeitig von ihnen ermutigt zu werden. Ein weiteres Highlight in Rumänien war der Abend mit einem Schweizer Gastredner, wo wir nach der Predigt den Heiligen Geist einluden, an uns zu wirken. Das war einfach ein total krasser Abend, an dem unglaublich viel passiert ist.
Judith: Ich durfte so viel erleben und lernen in der Zeit, dass es schwer ist, nur ein Highlight herauszupicken. Der Sonntag aber war definitiv ein besonderer Tag für mich. Es hat mich sehr berührt, in die Gemeinden zu fahren und Geschwister des Glaubens zu treffen. Mir ist an diesem Tag ganz neu bewusst geworden, was es heißt, ein Teil vom „Leib Christi“ zu sein. Verändert hat mich die gesamte Zeit, da ich Gott vollkommen neu erfahren durfte und lernen konnte, Gott richtig zu vertrauen.

4) Was war der Tiefpunkt? Was fandest du herausfordernd?
Maike: Erstaunlicherweise hatte ich in diesen zwei Wochen eigentlich keinen Tiefpunkt, was mich selbst überrascht hat. Es gab zwei Tage, an denen ich krank war und ich mich einfach nicht so wohl gefühlt habe, aber an sich ging es mir die ganze Zeit über eigentlich wirklich gut.
Judith: Manchmal gab es bei den Baueinsätzen leider nicht so viel zu tun und ich habe mich ein bisschen unproduktiv und nicht gebraucht gefühlt. Das hat mich zu Beginn ein wenig runtergezogen und herausgefordert. Generell ist die Kultur sehr anders, was auch teilweise schwierig war. Dennoch hab ich Rumänien mit seinen Leuten und Gewohnheiten sehr ins Herz geschlossen.

5) Haben sich deine Erwartungen erfüllt?
Maike: Meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Ich durfte Gott ganz neu erfahren; ich durfte erfahren, wie eine Frau geheilt wurde, als ich zusammen mit einem anderen Mädchen für sie gebetet habe; ich durfte erfahren, dass die Leute viel offener in Bezug auf Gott sind, als ich dachte, und die meisten auch für sich beten lassen. Ich selbst durfte auch ganz neu lernen, auf Gott zu vertrauen und aus seiner Hand meine Kraft zu schöpfen, zu wissen, dass er mich versorgt. Ich hatte im Camp große Probleme damit, abends einzuschlafen, aus welchem Grund auch immer, und habe mir dann Sorgen gemacht, ob ich es schaffen würde, jeden Tag durchzupowern, da ich viel weniger Schlaf hatte als sonst. In Rumänien haben dann viele für mich gebetet, aber dieses Einschlafproblem ging nicht weg. Mein persönliches Wunder war dann aber, dass ich, obwohl ich so wenig geschlafen habe, unglaublich viel Energie hatte und teilweise wacher war als die anderen. Daran durfte ich einfach sehen, dass ich die Kraft nicht aus mir selbst schöpfen muss, sondern auf Gottes Versorgung vertrauen darf. Auch meine Erwartungen an unsere Einsatzgruppe selbst haben sich mehr als übertroffen. Die ganze Gruppe war am Ende wie eine Familie für mich und ich hätte niemals gedacht, dass wir in zwei Wochen so zusammenwachsen können und so eine gute Gemeinschaft haben können.
Judith: Eigentlich haben sich fast alle meine Erwartungen erfüllt. Ich habe auch Dinge erleben dürfen, die ich nie erwartet hätte. Ich durfte Gott ganz neu erleben, wodurch meine persönliche Beziehung zu ihm so viel tiefgehender werden konnte. Die Gemeinschaft in unserem Team war einfach der Hammer und hat meine Erwartungen weit übertroffen.

6) Was hast du mit nach Hause genommen?

Maike: Wie wichtig es ist, mit Gott Zeit zu verbringen, jeden Tag. Dass Gott mich versorgen wird mit dem, was ich brauche, und dass ich ihm vertrauen darf. Ich glaube, dieses Vertrauen auf Gott ist mit das Wichtigste, was ich in dieser Zeit gelernt habe. Und auch die Einstellung, einfach Erwartungen an Gott zu haben, zu beten und zu glauben, dass er wirkt.
Judith: Gott bewusst in den Tag mitzunehmen. Mein Bestes für Ihn zu tun, er wird das benutzen und mich gebrauchen. Wir sind vereint in Gott in aller Welt. Mich zu öffnen für sein Reden. Gott zu vertrauen, denn Er hat einen GUTEN Plan!

„Wer mir dienen will, der soll mir nachfolgen. Wo ich bin, soll auch er sein. Und wer mir dient, den wird mein Vater ehren“.

14 Menschen aus Berlin, die diesen Bibelvers aus Johannes 12,26 verkörpern, mit einem Herz für Jesus und einer Sehnsucht, IHN anderen näher zu bringen, haben an den fünf Tagen des Himmelfahrtwochenendes unsere Gemeinde ordentlich aufgemischt.
CONNECT, ein Wochenende, dessen Idee, entstanden in einem spontanen Moment, Erinnerungen für die Ewigkeit schaffte. Ganz ohne Pathos, das Wochenende war der Hammer! Was sicherlich auch alle 40 Teilnehmer inklusive der MC’s bestätigen können.
Angefangen bei kreativer Dekoration von Foyer und Stielbar, jeder Menge guter Laune und hervorragend gemeisterter Küche bis hin zu Tagen, die gefüllt waren mit spontanen wetterbedingten Indoorspielen, einer Fahrradtour(!) zum Baggersee, tiefgehenden Messages und Besuchen anderer Jugendkreise. MC, abgekürzt für Master’s Commission, ist eine Jüngerschaftsschule aus unserem Verband, deren Berliner Standort uns besucht hat.
Über die Tage verteilt durften wir abends immer wieder Zeugnisse der Mitarbeiter hören, begleitet von dem Gleichnis des verlorenen Sohns, beziehungsweise der verlorenen Söhne, und Gott als unseren Vater neu kennenlernen. Um dem Namen CONNECT („verbinden“) auch gerecht zu werden, waren nicht nur Miri aus der Christus Gemeinde Pforzheim und vier ihrer tapferen Jugendlichen von dort am Start, sondern auch jeden Abend ein anderer Jugendkreis. Es begann bei uns, ging dann am nächsten Abend nach Gochsheim und zum Abschluss war Schwaikheim an der Reihe.
Aber was bleibt von einem Wochenende, voll von vielfältiger Begegnung und gelebter Gemeinschaft?
Eine Sache, die bei vielen von uns hängen geblieben ist, ist, glaube ich, das Gebet alleine oder gemeinsam. Gott die Situation hinzuhalten, anstatt sich erst einmal mit Sorgen aufzuhalten. Außerdem gehen wir mit einem gestärkten Blick füreinander aus dieser Zeit.
Das Zusammenleben unter der Leitung der MC’s war nicht nur eine totale Ermutigung weitere Glaubensschritte zu gehen, sondern auch ein gutes Auftanken und Weitergehen.
Dafür noch ein fettes Dankeschön nach Berlin, wir hatten eine hammer gesegnete Zeit, nice, dass ihr euch in den Süden getraut habt :D.

 

ein Bericht von Judith Ratz

Verrückte Spiele, Gesang am Lagerfeuer und gute Gemeinschaft. Damit wurden die neuen Jugendlichen vom 21. auf den 22.04.2017 herzlich im seven2eight willkommen geheißen. Die Aktion startete mit einem Cocktailempfang in der Gemeinde, an dem wir in Gruppen aufgeteilt wurden. Dann begann auch schon das erste Spiel. Dieses bestand darin, nach Ittersbach zum Jakobsbrunnen zu laufen und auf dem Weg dorthin Fotos zu machen, welche am Ende mit Punkten bewertet wurden. Die Voraussetzung für die Wertung der Bilder war, dass der Neue in einem Schubkarren sitzen und auf dem Foto zu sehen sein musste. Dabei entstanden sehr witzige Bilder, gute Begegnungen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Am Grillplatz angekommen ging es weiter mit verschiedenen Minispielen, aus denen eine kleine, geniale Mehlschlacht entstand. Anschließend grillten wir und es wurde der Sieger des Geländespiels gekürt. Als die Nacht hereinbrach, saßen alle ums Lagefeuer, lauschten gespannt Heikos Input und sangen gemeinsam Lobpreislieder. Geschlafen wurde, schön in die Schlafsäcke gekuschelt, in der Hütte des Grillplatzes. Am nächsten Morgen wurde zusammen das Frühstück eingenommen und die Aktion fand ihren Abschluss. Alles in allem war es eine sehr gute Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, und ein gelungenes Willkommen.

Judith Ratz

Harte Checks beim Loobyballturnier – ein Bericht von Luca Bellert

Am ersten Juli fand das dritte Loopyballturnier des seven2eight statt. Das versprach einen Tag voller Action und Spaß. Schon früh morgens trafen wir uns und bereiteten den Tag vor. Wir pumpten Loopybälle auf, bauten den Menschenkicker auf und erledigten die letzten Vorbereitungen. Um 11 Uhr trafen dann auch schon die ersten Teams und Fans ein. Mitmachen konnte jeder, der sich im Voraus mit seinem Team angemeldet hatte. Für alle ohne Team gab es Testspiele zwischen den anderen Partien. Die Action konnte losgehen. Harte Checks und Rempler gehören zum Spiel, um den Ball in das gegnerische Tor zu bekommen. Für Spieler und Zuschauer auf jeden Fall sehr spektakulär. Während den Spielen hörte man gute Musik und meist sinnloses „Kommentatorengeschwafel“ aus den Lautsprechern. Für alle, die nicht mitspielen wollten, gab es genug Spaß auf dem Volleyballfeld und am Menschenkicker. Die kleinen Gäste konnten sich in der Kids-Area zum Tiger oder zur Prinzessin schminken lassen. Gegen Mittag gab es deftiges Essen vom Grill. Irgendwann war es dann auch soweit und die besten drei Teams machten den Sieger unter sich aus, der im Anschluss bei der Siegerehrung den größten Preis absahnte. Am Ende ein sehr gelungener Tag, an dem auch Leute von außerhalb den seven2eight kennenlernen konnten.

Luca Bellert

 

Wogele 2017

33 Jugendliche in Dirndl und Lederhosen mit guter Laune auf einem Traktor.

Nein, wir sind nicht auf dem Weg zum Oktoberfest, sondern starten in die von uns allen geliebte Wogele, die vom 24.9. – 30.9.17 stattfand.

Wogele, eine Woche gemeinsam leben. Eine Woche, in der Jugendliche aus der CG und Freunde das Gemeindehaus auf den Kopf stellen und ihren Alltag gemeinsam verbringen.

Am Sonntagabend ging es dann endlich los: Auf einem Traktor sind wir zur Hütte von Naemi Ratz gefahren. Dort haben wir nach leckerem Essen und Punsch den Film „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ angeschaut, der uns die ganze Wogele hindurch thematisch begleitet hat.

Dieser kleine Dialog stammt aus dem oben genannten Film, als die Hauptfigur Mack Gott begegnet:

Papa: Mackenzie Alan Phillips, darauf habe ich mich schon sehr gefreut.

Mack Phillips: Kenne ich Sie?

Papa: Nicht sehr gut, aber daran werden wir arbeiten.

Die ganze Woche über hat uns Gott, und vor allem wer ER ist und wie er sich uns vorstellen will, begleitet.

Wir brauchen ja den alltäglichen Ablauf nicht immer zu wiederholen, also hier die Kurzfassung:

Allmorgendlicher Gesang, Flachwitze auf dem Bildschirm und Sandwichmaker sind ja sozusagen schon fast Markenzeichen der Wogele. Die Vor- und Nachmittage unter der Woche waren zeitlich ziemlich frei gestaltet, da jeder zu unterschiedlichen Zeiten die Gemeinde verlassen musste und auch unterschiedlich spät zurückkam.  Für das Abendprogramm hatte sich unser Mitarbeiterteam wieder ordentlich was einfallen lassen. Von unserem geilen Küchenteam, immer bestehend aus zugeteilten Freiwilligen unter der Leitung von Amos und Nessel, bis zu den geistlichen Inputs von Heiko war alles dabei.

Montag, Dienstag und Donnerstag beschäftigten wir uns vor allem mit Gott als Schöpfer, Gott als liebenden Vater, Abba, und mit der Frage nach dem Bösen. Die Inputs waren immer auf den Film bezogen und haben die Themen daraus noch einmal tiefer beleuchtet.

Mittwochs war Mädelsabend mit selbstgemachten Peelings, Lip balm, Badekugeln, guter Musik, Gesprächen und Black Stories. Der Jungsabend begann mit einem kleinen geistlichen Input, dann „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ und endete mit einem Lagerfeuer inmitten eines im Volleyballfeld selbst geschaufelten Pools.

Das Ende der Wogele wurde, natürlich, wieder kreativ und spät am Freitagabend eingeleitet. Nach einem langen, zum Teil nervenaufreibendem Escape Room Kartenspiel, bei dem wir in viele Kleingruppen unterteilt waren, wurden die meisten Gruppen mit Schokofondue oder einer warmen Mahlzeit um halb ein Uhr nachts belohnt. Dem Open End am Vortag schuldeten wir es, dass wir unseren letzten gemeinsamen Morgen erst um 11.00 Uhr starteten mit leckerem Rührei und Speck und heißen Diskussionen und Verdächtigungen beim Krimifrühstück.

Vielen herzlichen Dank an alle Mitarbeiter, die dieses großartige Event möglich gemacht und so viel Zeit und Engagement aufgebracht haben, um uns eine unvergessliche Wogele zu bereiten.

Yael Hildebrandt

2016.
Ein Jahr, das ziemlich krass war für unsere Jugend. In dem viel Veränderung, Heilung und Erneuerung geschehen ist. All das haben wir auf der Silvesterfreizeit vom 29.12.16 bis zum 2.1.17 noch ein bisschen Revue passieren lassen.
Am Nachmittag des 29. machten sich 33 Jugendliche, vollbepackt und wohlgemerkt ohne Handy 😀 in diversen Autos auf den Weg nach Worms. Wie wir alle sicherlich zur genüge erlebt haben, besitzt der seven2eight, oder besser gesagt seine Mitarbeiter, ein Faible für Rätsel und Schnitzeljagden. Das bedeutete in Worms dann kurz gesagt: mich und meine Gruppe durch einen gefühlten Urwald an Straßen und Schneidergärten durch die Dunkelheit zu schicken, nur um uns – natürlich nicht auf dem direktem Weg – zu unserem Ziel zu führen. Naja, angekommen sind wir ja dann aber trotzdem alle. Dort warteten dann 2.567.230 Stufen, eine mit Mehl und Milch gestreckte Pilzsoße und natürlich Heiko’s wundervoller „Gesang“ auf uns.

Die Tage dort waren aber so viel mehr als Schnitzeljagden, wechselnde Küchendienste und Lasertagspielen in der Innenstadt.
Tiefgründige Gespräche, mega Lobpreis und wertschätzende Briefe an uns gegenseitig waren zudem nicht die einzigen, wirklichen Highlights. Bei der Silvesterfreizeit hatten wir das Thema Reich Gottes, was davon schon gegenwärtig ist, und was davon erst erfüllt sein wird, wenn Jesus wiederkommt. Wie lebt man als „Bürger“ des Reich Gottes? Welche Werte zählen dort, und was ist das überhaupt? So waren die Tage geprägt von der Aussage: „Dieses Reich breitet sich da aus, wo Menschen zum Glauben kommen und wir als ‚Bürger‘ hingehen“. Wir verbrachten wirklich vier mega coole Tage zusammen.

An alle Mitarbeiter und so:
Merci, dass ihr, wieder Mal so ’nen nicen Job gemacht habt, eure kreativen Ideen, eurer Humor und euer Gespür für Jugendliche sind eine mega fette Bereicherung für die Jugend!

WogeLe 7.0
6 Uhr morgens, Gesang aus der Küche, müde Blicke, Sandwichduft in der Luft. Alltag in der WoGeLe.
Am Sonntag, den 18.09.2016 marschierten 31 Jugendliche im Pyjama in das Gemeindezentrum, um die „Woche gemeinsamen Lebens“ zu starten. Schlafen, essen, Input, viel intensive Zeit zusammen und mit Gott. Das warder Tagesablauf der Jugendlichen, der ansonsten aus Schule und Arbeit bestand. Thema der Woche waren die Richter Gideon, Simson, Debora, Samuel und was wir heute noch von ihnen lernen können. Die WogeLe endete mit einer gemeinsamen Outdoor-Aktion und müden Teenagern. Jedes Jahr ist die WogeLe ein Highlight für viele junge Erwachsene und findet großen Anklang.

Natalie Augenstein und Tabea Bäuerle

96 h – 41 Personen – 1 Haus –  1 Thema: Geboren um zu fliegen
Der seven2eight (Jugendkreis der CG) war Anfang des Jahres in Nagold und verbachte dort eine intensive Zeit. Gemeinsam Essen, Spielen, Lachen, Beten, Diskutieren, Nachdenken, Wandern … und Vieles mehr.

Wer Genaueres wissen will, der schaue in Kürze wieder hier rein oder der spreche einen der 41 Flugschüler direkt an.

Flashmob auf dem Leopoldsplatz vor dem Industriehaus
Jetzt sind sie total durchgedreht! Eine Horde als Osterhasen verkleideter junger Christen „rennt“ in der Adventszeit durch Fußgängerzonen und Einkaufszentren – so geschehen am Samstag, den 05.12.2015 in Pforzheim. Reicht es denn nicht, dass es in vielen Geschäften schon Anfang Oktober Weihnachtssüßigkeiten zu kaufen gibt? Scheinbar müssen nun auch noch die Christen den Kalender durcheinanderwerfen und in der Adventszeit schon an Ostern erinnern. Bitteschön: Alles zu seiner Zeit!

Die Uhr auf dem Leopoldsplatz vor dem Industriehaus zeigt 14 Uhr an, da platziert sich vor ihr, wie aus dem Nichts, ein junger Mann im Osterhasenkostüm auf seinem Cajon und beginnt einen Rhythmus zu schlagen. Allein. Noch.

Aus allen Straßenzügen schwärmen weitere 50 Osterhasen hinzu, bis sie auf einen Schlag gemeinsam zu Boden sinken. Schnell hat sich eine schaulustige Menschentraube um das Schauspiel gesammelt und wartet gespannt, was nun folgen wird. Es ist still geworden. Die Osterhasen verharren auf dem Boden. Dann beginnt der zweite Teil des sogenannten Flashmobs. Ein rosa Osterhase erhebt sich aus der Masse und beginnt, die Zeilen zu singen: Amazing grace how sweet the sound. That saved a wretch like me. I once was lost, but now I’m found. Was blind, but now I see. (Unglaubliche Gnade, wie süß der Klang. Der einen Verlorenen wie mich errettete. Einst war ich verloren, doch nun bin ich gefunden. War blind, doch nun kann ich sehen.) Nach und nach stimmen die umliegenden Osterhasen als Chor in das besinnliche Lied „Amazing grace“ von John Newton mit ein.

Der letzte Ton verstummt und die sichtbar bewegten Passanten applaudieren. Und die Osterhasen? Sie sind so schnell wieder weg, wie sie gekommen sind. Was bleibt? Neben der gesellschaftskritischen Anspielung auf das entwurzelte Weihnachtsfest, bei dem es eigentlich egal ist, ob man zu Weihnachten den Weihnachtsmann, den Osterhasen oder in Zukunft meinetwegen den Waschbären als Markenzeichen des Festes wählt, bleibt das gewählte Statement der Veranstalter: „KEIN WEIHNACHTEN OHNE OSTERN“. Ein Statement, dass es in sich hat. Wäre Jesu nicht gestorben und auferstanden (Ostern), so der Veranstalter, dann würden wir auch nicht die Geburt Jesu feiern (Weihnachten). Was für einen Grund hätten wir sonst? Jesus wäre eine unbedeutende Person geblieben. Durch die Auferstehung aber ist er nach christlichem Verständnis zum Dreh- und Angelpunkt der Weltgeschichte geworden. Durch die Brille von Ostern gesehen, lässt sich zu Weihnachten sagen: Gott ist Mensch geworden. Für Sie und für mich.

In diesem Sinne: Frohe Wosternachten!

September 2015

Wenn ich etwas von der Wogele mitgenommen habe, dann, dass Gott wirkt! Nicht einfach irgendwie und irgendwann, sondern zum richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort.

Ich muss ehrlich sein, einige Tage vor dem Beginn der WoGeLe war ich mir nicht so sicher, ob ich überhaupt hingehen wollte. Doch während dieser Woche, in der ich so viele Leute neu und überhaupt kennenlernen durfte, ist mir eins klar geworden: Gott hat einen Plan, keinen vorgezeichneten und unveränderbaren, sondern einen, der überrascht, mehrmals die Richtung wechselt und dennoch zum Ziel kommt, zu IHM.

WoGeLe, eine Woche gemeinsam leben.

Vom morgendlichen Frühstück, Heikos „Gesang“ und dem allseits bewährten Sandwichmaker über das mittägliche Zusammentreffen mit allen, die gerade von der Schule, der Arbeit, dem Sportverein oder dem Musikunterricht heimkamen, war die Woche megacool! Die Gemeinschaft, das abendliche Programm, die Hausaufgaben, die noch schnell erledigt werden mussten, und eine Menge Action! Auch wenn ich, bedingt durch mein straffes Wochenprogramm, leider nicht alles, was so abends abging, mitbekommen habe.

Wir hatten nicht nur spannende und geistlich tiefgreifende Themen, sondern auch eine total gute Gemeinschaft, die von Tag zu Tag besser wurde. Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen, von S., einem aus Afghanistan geflohenen, sehr bewundernswerten jungen und netten Christen, von den abendlichen „Massageorgien“ in der Stielbar und noch vieles mehr! Die WoGeLe, die viel zu schnell vorbei ging, dauerte von Sonntagabend, unserem „Galaabend“, bis zu unserem Abschlussloopyballturnier am darauf folgenden Samstag.

Wir waren 40-50 Jugendliche und haben uns im ganzen Gemeindezentrum aufgehalten. Keine Sorge, saubergemacht wurde in einer Abschlussputzaktion mit viel Musik!

Nun mein fettes DANKE:

An alle Leuten, die hinter dieser Aktion standen, ich denke, ohne eure kreativen Ideen und eure Planung wäre die WoGeLe nicht möglich gewesen.

Zweitens, danke an die Gemeinde, die uns das W18, sicherlich nicht ganz ohne Bedenken überlassen hat, ich glaube, es ist nichts kaputt gegangen ;).!

Und zum Schluss möchte ich euch danken, die ihr diese einmalig schöne Woche gestaltet habt. Ohne euch wäre es nicht halb so cool geworden, wie es war!

Dennoch geht der fetteste Dank an unseren Jesus, der durchgängig in dieser Woche präsent war und uns geleitet hat. Danke.