Im Oktober 2017 fliegt eine kleine Reisegruppe aus der CG nach Niger, um bei der Einrichtung eines Fernsehstudios zu helfen. Wie es dazu kam und was das konkret bedeutete, berichtet Martin Riegsinger.

Im Rahmen der Projekttage 2016 hatten Christiane und David Ratz das Projekt „Mithilfe bei Planung und ggf. auch Bau eines Fernsehstudios in Niamey (Niger)“ angeboten. Da Christiane schon lange Kontakt zu den Missionaren Jacouba und Renate Seydou in Niger hat – bei denen unter anderem auch Jonas Vetter und seine Familie mitarbeiten – und schon viel von dort berichtet hatte, war mein Interesse schnell geweckt und ich habe mich kurz entschlossen eingetragen. Nach einigen Planungssitzungen mit dem Projektteam aus der CG-Ellmendingen und Abstimmung mit den Missionaren vor Ort wurde klar, dass die Umsetzung der Rohbauarbeiten sicher durch örtliche Arbeiter erledigt werden konnte, aber Anleitung durch das Planungsteam dringend erforderlich wäre. Da mein Vater, Siegfried Riegsinger, die Erfassung der baulichen Gegebenheiten übernommen und entsprechende Pläne gezeichnet hatte, war er als Bauleiter geradezu prädestiniert. Nachdem sich dann auch noch meine Mutter, Beate Riegsinger, bereit erklärte, als Gebetsunterstützung mitzureisen, und sich bei mir mit Familie, Beruf und Urlaub alles so fügte, dass ich ebenfalls mitkommen konnte, war unsere kleine Reisegruppe schon komplett. So ging es dann am 14.10.2017 mit Turkish Airlines ab Stuttgart über Istanbul nach Niamey, wo wir bis zum 30.10. eine völlig andere Welt und viele neue Geschwister kennenlernen durften und bei Temperaturen von meist fast +40 Grad den Bau des geplanten TV-Studios beginnen konnten.

Konkret bedeutet das, dass wir den Umbau des Untergeschosses des Radio-Fidelite Gebäudes für die Nutzung mit 2 TV-Studios inkl. Regie, Besprechungsraum und weiterer Nebenräume anleiteten. Zunächst mussten die Grundrisspläne nochmals verifiziert und die Umsetzbarkeit der geplanten Raumanordnung mit den Gegebenheiten vor Ort abgeglichen und angepasst werden. Die erforderlichen Abriss- und Umbauarbeiten wurden im Wesentlichen durch das 4-6 köpfige Team eines lokalen Maurermeisters und Helfern von HIS (Hosana Institut de Sahel) unter gemeinsamer Regie von Renate Seydou und uns durchgeführt.

  • Abriss einer Wand und Einbringen mehrerer Türöffnungen in bestehende Wände
  • Einschneiden des Fliesenbodens und der entsprechenden Wände zum Setzen der neuen Wände
  • Aufbau der neuen Wände, inkl. Betonieren (armiert) von Pfeilern und Tür bzw. Fensterstürzen
  • Zumauern zweier Fensteröffnungen im Bereich Studio 1 sowie Serverraum

Parallel kümmerten wir uns noch um die Angebotseinholung für Türen und Fenster und die grundsätzliche Elektroinstallation bzw. die Vervollständigung der vorhandenen Elektrik.

Es war sehr ermutigend mitzuerleben, was sich in den zwei Wochen entwickelte. Geld, Mittel und Arbeitskräfte kamen wie durch ein Wunder und zur rechten Zeit zusammen, um einen weiteren „Meilenstein“ in der Arbeit und Vision von HIS realisieren zu können.

Seit unserer Abreise wurde mittlerweile die Elektroinstallation fertiggestellt, Fenster und Türen gesetzt, Wände verputzt, gemalert usw. Es gibt noch viel zu tun – insbesondere die Verkabelung und Installation der Studiotechnik, die zwischenzeitlich eingetroffen ist – aber mit Gottes Hilfe werden die TV Studios mit Leben erfüllt und die Produktion von guten TV Beiträgen möglich. TV Beiträge geprägt durch Christen in einem Land, in dem sich immer noch rund 94 % zum Islam bekennen.

Für mich war dies – neben einer gehörigen Portion Abenteuerlust und Neugier – die Hauptmotivation, um mit nach Niger zu gehen: Wenn in einem Staat, der dermaßen islamisch geprägt ist , die Regierung es dennoch zulässt, dass Christen Radio- und Fernsehsendungen ausstrahlen, dann sollte das auch genutzt werden, und ich wollte gerne helfen, dies mit voran zu bringen.

Erwartet hätte ich nicht unbedingt, dass wir in den zwei Wochen so viel erreichen. Umso erstaunter bin ich, was Gott tatsächlich möglich gemacht hat.

Was sind unvergessliche Erlebnisse oder Einsichten, die mich bis heute begleiten?

Das erzähle ich gerne in einem persönlichen Gespräch … Sprecht mich an!

Martin Riegsinger

 

Wer sind die Schweikers und was ist LOBLIED?
Wir sind ein Ehepaar mit vier Kindern und seit drei Jahren hier in der CG.
Wir sind die Visionsträger und Gründer des Vereins LOBLIED Musikkollektiv e.V. Seit Januar 2016 nehmen wir in unterschiedlichen Projektzeiten eigene Lieder auf. Ungefähr 30 Musiker aus unterschiedlichen Gemeinden sind in dieser stetig wachsenden, organischen Gemeinschaft von LOBLIED involviert. Bisher haben wir 15 Lieder veröffentlicht und bis zum Winter 2018 werden noch einige Lieder, die bereits gefilmt sind, online gehen. Die Lieder sind frei verfügbar. Auf YouTube kann man sie sehen und hören. Wir verdienen nichts an den Liedern, der Verein trägt sich durch Spenden. Aufnehmen und filmen können wir nur, wenn genügend Finanzen zusammenkommen.
Wir veröffentlichen Lieder, die alle Facetten des Menschseins widerspiegeln, ähnlich wie die Psalmen. Unsere Vision ist es, immer wieder mit vielen unterschiedlichen Musikern neue, deutsche Loblieder aufzunehmen. Durch die Vielfalt der Menschen, die mitmachen, sind die Lieder kreativ und unterschiedlich. Wir sind unglaublich glücklich zu sehen, wie die Musiker sich in diesen Projektzeiten entwickelt haben.
Wir glauben, dass unsere deutschsprachigen Lieder suchenden, spirituellen, christlichen, religiösen, traurigen, wütenden, verzweifelten, liebenden, jungen und alten Menschen helfen werden, Gott zu erfahren. Uns geht es nicht darum, anderen zu gefallen und zu schauen, dass die Lieder mainstream (eingängig) genug sind, gut ankommen oder einfach zum Mitsingen sind – wir wollen kreative, bunte Lieder, inspiriert durch den Heiligen Geist. Wir möchten Lieder machen, die berühren und ermutigen.

Nun hat Gott uns als Verein dazu gerufen, einer sehr kleinen Hilfsorganisation (Open Hands Charity) zu helfen. Immer wieder ringt die Leiterin Rebekka Brendel um Hilfe und Spenden für ihren Verein. Vor einigen Monaten waren wir fünf Tage in Rumänien, um die Arbeit von Open Hands in den Städten Suceava und Gheorgheni kennen zu lernen und herauszufinden, ob und wie wir sie unterstützen können.
Seit 2008 arbeitet Rebekka dort. Vor zwei Jahren entstand das „Regenbogenhaus“, in dem Kinder aus dem Programm Essen bekommen, Hausaufgabenbetreuung und vieles mehr.
Obwohl Rumänien in der EU ist, leben viele Menschen in unbeschreiblich schlimmen Zuständen, vor allem die Roma.

Vor dem Besuch führten wir einige Telefonate mit Rebekka. Immer wieder gingen mir ihre Worte aus den Gesprächen durch den Kopf: „Die Roma sind die vergessenen Menschen Europas. Sie leben in illegalen Hütten ohne Strom und Wasser, teilweise ohne Tür, Fenster oder Ofen, im Winter bei Temperaturen bis – 25 °C.“
Ufi und ich wussten nicht, was uns dort erwarten würde. Kurz vor der Reise bekamen wir die Nachricht, dass viele der zu betreuenden Familien sich mit Hepatitis A infiziert hatten. Bis zu diesem Zeitpunkt wusste niemand von uns, dass eine Frau aus dem Slum auch an Tuberkulose erkrankt war.
An Ostern flogen wir schließlich hin. Mit uns kam auch der Frühling nach Rumänien, denn die lang ersehnten warmen Tage kamen. Wir erfuhren, dass die schlimmste Zeit für die Roma der Winter ist. Holz dürfen sie nicht sammeln, Hilfe und Unterstützung von der Regierung bekommen sie auch keine. Sie sind dem schlimmen Winter ausgeliefert.
Rosa, eine Frau, die wir dort trafen, verbrannte aus Not alles, was sie hatte. Plumpsklo, Fenster, Türen, Betten, nur die Teppiche waren übrig in dem kahlen Zimmer. „Wo schlafen denn Rosa und die Kinder?“, fragte ich Rebekka, als wir sie besuchten. „Sie schlafen alle auf dem Boden, auf dem schmutzigen Teppich“.
Die Roma werden diskriminiert, Schulen wollen die Kinder nicht aufnehmen, Ärzte wollen sie nicht behandeln und die Ämter sich nicht um sie kümmern. Open Hands Charity hat in Suceava und Gheorgheni 80 Kinder und deren Familien im Programm. Beide Orte liegen 200 km voneinander entfernt, die Karpaten liegen dazwischen.
Rebekka und ihre vier Mitarbeiter sind diesen Familien treu, sie kennen alle Namen, kümmern sich um die kleinsten Dinge und ihre Sorgen. Open Hands Charity nimmt nur so viele Familien ins Programm auf, wie sie betreuen kann. Einige der Familien hat Rebekka aus dem Slum geholt. Wenn sie sich an die Aufgaben und Abmachungen der Organisation halten, die Kinder die Schule besuchen, dann kann der Teufelskreis durchbrochen werden. Eine Familie ist nun fast unabhängig von Open Hands. Sie hat es geschafft, aus dem Slum rauszukommen, hat ein kleines Häuschen und kann schon selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Das Budget im Verein ist sehr begrenzt. Rebekka muss gut haushalten. „Wenn wir pleite gehen“, sagt sie „ können wir niemandem helfen.“ Eigentlich reicht das Geld hinten und vorne nicht. Ob sie ruhig schlafen könne, wurde sie von einer Frau gefragt, die die Einnahmen und Ausgaben der Mission kontrollierte. „Ich muss Gott vertrauen, anders geht es nicht“ erwiderte Rebekka. Man könnte zerbrechen an der Last. So haben wir Rebekka immer wieder dabei beobachtet, wie sie vor verzweifelten, bittenden und bettelnden Menschen stand. Sie hört jeden an, umarmt, tröstet, nimmt sich Zeit. Am Abend und am Morgen macht sie sich Notizen, überlegt, wie man es schaffen könnte, noch mehr Menschen ins Programm aufzunehmen.
Im Slum kommt uns eine junge Frau mit einem Kleinkind im Arm entgegen. Um sie herum ihre anderen Kinder und ihre vielen Geschwister. Ihre Mutter, bzw. Oma, die sonst für sie sorgte, liegt mit Tuberkulose im Krankenhaus (zurück in Deutschland bekamen wir die Nachricht, dass die Mutter/Oma mit ihren 44 Jahren gestorben ist). „Wir haben seit drei Tagen nichts gegessen“ weint die junge Frau. Sechs Kinder muss sie, kaum 19 Jahre alt, versorgen. Ich sehe Rebekkas Blick. Eigentlich wollen wir alle nur weinen, schon im Haus vorher hatte ich gerade ein unterernährtes Baby im Arm. Die Mutter kann es nicht stillen und das Milchpulver ist zu teuer. Auch sie hat um Hilfe gebeten. Fünf Tage sind wir mit Rebekka unterwegs, jedes Haus hat eine Geschichte, jedes Haus eine Bitte. So viel Not, so viel Ungerechtigkeit.
Wir verlassen den Slum, den wir zuvor mit großer Unsicherheit betreten haben. Als wir im Auto sitzen, stehen die Frauen und die vielen Kinder der Roma-Siedlung um uns herum. Wir fahren, ohne ihnen etwas zu versprechen. Die Not in ihren Augen sehe ich immer noch. Im Auto ist Stille, keiner von uns sagt etwas. „Macht es euch etwas aus, wenn wir für das Baby Milch kaufen gehen?“ fragt Rebekka. Schon nach einigen Metern Autofahrt winkt uns eine traditionell gekleidete Roma zu. Viele kennen Rebekka. Wir halten an, ganz unverhofft nimmt die alte Dame Rebekkas Gesicht und drückt ihr einen dicken Kuss auf die Backe. Wir lachen laut los, denn die alte Dame hat kaum Zähne und der Schmatzer auf Rebekkas Backe erheitert uns sehr. Ganz schnell wird es wieder ernst. „Eine Familie im Slum hat seit drei Tagen nichts gegessen, bitte helft ihr!“ appelliert die alte Dame an uns. Wenige Stunden später können wir die vollen Lebensmitteltüten an die Familien übergeben.
Am letzten Tag luden wir die Frauen aus dem Slum zu einem Essen ins Regenbogenhaus ein. Ufi betreute die Kinder und wir Frauen waren unter uns. Wir sprachen über Kindererziehung und darüber, was die Kinder zum Leben brauchen. Wir lachten und weinten miteinander. Die Frauen erzählten uns von ihrem Überlebenskampf, dem ständigen Hunger, den Misshandlungen, vom Betteln in Deutschland, von der Auswegslosigkeit, von ihrer Kindheit und der Zwangsheirat. Es war eine aufwühlende und lange Gesprächsrunde.
Was können wir denn für sie tun? In mir breitete sich Verzweiflung aus. Ich bot den Frauen an, für sie im Nebenraum zu beten. Sofort füllte sich der Raum und ich begann, Gutes über ihr Leben auszusprechen und sie zu segnen. Ich wurde ruhiger und wusste: Ich kann diese Frauen nicht retten, aber Jesus kann es. Es war ein sehr sensibler und zerbrechlicher Moment an diesem Nachmittag im Regenbogenhaus. Rebekka und ich waren erstaunt darüber, was Jesus da gerade tat. Wenn ich zu einer Roma sagte: „Du bist so wunderschön gemacht“ lachte sie. Wie kleine Mädchen kicherten die Frauen miteinander und eine Unruhe breitete sich aus. Im nächsten Augenblick liefen ihnen die Tränen und es herrschte andächtige Stille. So ging ich von Frau zu Frau, betete und umarmte sie. Die Frauen in ihren schmutzigen Kleidern, ungewaschen und stinkend. Sie fühlten sich wertlos und kämpften mit ihren Gefühlen. Einige gingen aus dem Zimmer, sie waren innerlich zerrissen. Sie konnten die Liebe des Vaters, die wir ihnen zusprachen, kaum ertragen.

Diese Reise hat in uns bleibende Eindrücke hinterlassen. Wir wollen etwas tun, um dieser Mission zu helfen. Rebekka ist wie eine Familie für diese Menschen, sie ist treu. Wir wollen von ihrer Arbeit erzählen, Geld sammeln und im Sommer 2019 tatkräftig helfen, bei allem was dort ansteht. Wir wollen dort ein Kinderfest feiern, mit den Frauen und Kindern Musik machen, Hausreparaturen durchführen, Fahrräder reparieren, Frauen verwöhnen und vieles mehr.

Unser Verein LOBLIED Musikkollektiv e.V. wird Open Hands Charity unterstützen.

Sprecht uns an, wenn ihr noch mehr über uns, den Verein und Rumänien wissen wollt. Auch falls ihr euch von Gott bewegt fühlt, mitzukommen. Wir freuen uns über die Möglichkeit, mit euch so viel teilen zu dürfen.

Segensgrüße,
Elena

Kontakt:
info@nullloblied.org
www.loblied.org

Spenden:
Name: LOBLIED e.V.
IBAN: DE45 6665 0085 0008 9491 90
Wir stellen Spendenbescheinigungen aus. Gerne Stichworte angeben, z.B. „Rumänien“ oder „Musikprojekt“

Conrad macht seit September eine Jüngerschaftsschule bei Master‘s Commission (MC) in Berlin.

Hey, ich heiße Conrad Glenz und bin schon seit ich denken kann Teil der CG Ellmendingen.

Ich will euch ein wenig mithineinnehmen in das, was ich im kommenden Jahr erleben darf.

Ab dem 22. September verbringe ich elf Monate in Berlin und werde dort Student der Jüngerschaftsschule Master’s Commission (MC) sein, die zum Mühlheimer Verband gehört. Sie ist aber eigentlich viel mehr als nur eine Schule. MC ist ein Jahr für Gott, in dem ich meinen Glauben, Gott und mich intensiv kennen lernen darf. Außerdem gehören zu dem Schulprogramm eine Vielzahl sozialer Einsätze sowie Gemeindeeinsätze in Deutschland und ein Auslandseinsatz. Die Klassen sind mit etwa zehn bis zwölf Schülern relativ klein gehalten, was eine gute Gemeinschaft und Zusammenarbeit fördert. Ich dachte immer, dass ich nach der Schule ein Auslandsjahr machen würde. Aber als ich die MC und das Leitungsteam vor schätzungsweise drei Jahren kennenlernte, hat mich das unglaublich tolle Team von erster Sekunde an überzeugt und ich wusste: Das ist es. Das mach ich. 🙂 Ich habe mich dann, vor allem als es konkreter darauf zulief, von allen Seiten bestätigt gefühlt. Da ich schon vor und während meiner Anmeldung viel Austausch mit dem Leiter hatte, konnte ich mir relativ sicher sein, auch angenommen zu werden, was die Sache sehr entspannt hat! 😉 Natürlich gibt es aber auch immer persönliche oder anderweitige Hürden. Finanziell gesehen ist das Jahr natürlich auch nicht ganz umsonst, was mir anfangs ziemlich Bauchschmerzen bereitet hat. Allerdings darf ich darauf vertrauen, dass ich versorgt sein werde, so wie ich es schon immer war. Da ich das meiste selber stemmen will, war ich die letzten paar Wochen Vollzeit angestellt, um einen Teil schon mal zusammen zu sparen. Allerdings habe ich auch jetzt schon Unterstützung von Freunden aus der Gemeinde erfahren dürfen, wofür ich sehr dankbar bin! 🙂

Der Gedanke, mal wirklich längere Zeit von Zuhause und meinen Freunden weg zu sein, war auch nicht einfach für mich. Aber ich weiß, dass Gott bei jedem Schritt, den ich, egal in welche Richtung, tue, an meiner Seite ist. Außerdem freue ich mich natürlich mega auf das Jahr und das Bewusstsein, dass ich das Privileg habe, so etwas Tolles zu machen, vertreibt natürlich allen Kummer. 😉 Wenn ihr noch mehr wissen wollt, dürft ihr mich sehr gerne ausfragen. 🙂

Wer mich unterstützen möchte, kann das gerne tun: Zuwendungen einfach unter dem Verwendungszweck „Conrad Glenz MC“ auf das Gemeindekonto überweisen. Sie werden dann an mich weitergeleitet und ihr bekommt auch eine Spendenbescheinigung.

Euer Conrad Glenz

Michelle ist nun bereits das zweite Mal mit Jugend mit einer Mission in Norwegen. Nach einer neunmonatigen Jüngerschaftsschule im hohen Norden folgt nun ein halbes Jahr Bibelschulausbildung im Süden auf der Insel Flekkerøya. Was sie immer wieder dorthin zieht, erzählt sie hier:

Hallo ihr Lieben,

ich bin nun schon zum zweiten Mal im schönen Norwegen unterwegs, wo ich meine zweite Schule mit Jugend mit einer Mission, kurz JMEM, absolviere. Jugend mit einer Mission ist eine weltweite Missionsbewegung junger Christen mit der „Mission“, Gott zu kennen und ihn bekannt zu machen. Durch unterschiedlichste Schulen und Trainingsangebote hat man die Möglichkeit, Gott selber näher kennen zu lernen und gleichzeitig ausgerüstet zu werden, Gott auf ganz unterschiedliche Arten und in vielen Nationen bekannt zu machen.

Vor einem Jahr hatte ich mich für eine Jüngerschaftsschule bei JMEM mit dem Schwerpunkt Lobpreis im Norden Norwegens entschieden (UIO Nordland). Während dieser neun Monate hat Gott mir den Wunsch aufs Herz gelegt, eine Bibelschule zu absolvieren. Dass mich dieser Wunsch jedoch nach einem dreimonatigen Aufenthalt zuhause wieder nach Norwegen führen würde, damit hatte ich anfangs nicht gerechnet. Nun bin ich seit Ende August auf Flekkerøya, einer Insel am Südzipfel Norwegens nahe Kristiansand, um die sogenannte „Bibleschool for the nations“ (BSN, https://www.heimen.org/bsn) zu machen, welche bis Mitte März dauern wird. Neben einem viermonatigen Bibelstudium, in dem wir uns chronologisch durch die Bibel arbeiten, Hintergrundwissen vermittelt bekommen und das nötige Handwerkszeug erhalten, um die Bibel richtig zu lesen, zu verstehen und weiter zu geben, werden wir auch auf einen zweimonatigen Missionseinsatz gehen.

Neben den täglichen Unterrichtseinheiten und Hausaufgaben tragen wir auch unseren Teil dazu bei, um das Zusammenleben hier möglichst sauber und ordentlich zu gestalten.

Einmal in der Woche helfen wir bei einer Aktion genannt „Frimat“ („freies Essen“ = kostenloses Essen), bei der wir Essen aus den umliegenden Supermärkten an Flüchtlinge und Bedürftige verteilen und dabei die Möglichkeit haben, auch Andachten zu halten.

Obwohl es anfangs schwer für mich war, mich hier einzugewöhnen, fühle ich mich mittlerweile wohl und auch mit den anderen Schülerinnen und Mitarbeitern verstehe ich mich sehr gut.

Jedoch ist die Schule auch sehr herausfordernd. Es ist schwierig, neben all dem Unterricht, dem persönlichen Studium und den Hausaufgaben noch Zeit zum Ausruhen zu finden. Aber auch mental immer präsent zu sein und die neuen Erkenntnisse und Gedankengänge zu verarbeiten, ist anstrengend. Allerdings bin ich davon begeistert, was wir schon jetzt nach relativ kurzer Zeit alles Neues gelernt haben und wie viel ich von Gottes Herz für die Menschen durch seine Treue in der Bibel sehen durfte.

Bitte denkt auch im Gebet an mich in den folgenden Anliegen: Für gute Gemeinschaft, viel Konzentration, Motivation und Durchhaltevermögen beim Lernen und gegen das Heimweh.

 Michelle Augenstein

Loana wird ab Januar 2019 eine Jüngerschaftsschule von Jugend mit einer Mission in Skien, Norwegen besuchen. Warum sie das nach dem Abitur machen möchte und was sie von dieser Zeit erwartet, erzählt sie hier:

Hallo zusammen,

im Januar werde ich nach Skien in Norwegen gehen und dort die Jüngerschaftsschule „Burn for Jesus“ von Jugend mit einer Mission (YWAM) besuchen. Ich habe mich für YWAM entschieden, da mir andere, die mit dieser Organisation unterwegs waren, von guten Erfahrungen und Begegnungen berichtet haben. Außerdem hat mich das Motto „To know God and make him known“ angesprochen, da genau das mein Ziel für diese Zeit nach dem Abitur ist: Gott kennen zu lernen und ihn bekannt zu machen.

Nach vielen Überlegungen habe ich mich für diese Jüngerschaftsschule entschieden, weil sie neben den Unterrichtswochen in Skien einen Missionseinsatz in einer großen europäischen Stadt und einen weiteren im Mittleren Osten beinhaltet. Also habe ich online das Bewerbungsformular ausgefüllt, wo ich hauptsächlich persönliche Fragen, zum Beispiel zu meinen Erfahrungen und meinem bisherigen Weg mit Gott, beantwortet habe.

In Norwegen werde ich in einem alten renovierten Gefängnis wohnen und mir mit anderen Studenten der Jüngerschaftsschule ein Zimmer teilen. Über die beiden Einsätze weiß ich bisher noch nicht viele Einzelheiten. Bei dem voraussichtlich achtwöchigen Europaeinsatz liegt der Schwerpunkt darauf, Leute kennen zu lernen und sie über einen längeren Zeitraum zu begleiten. Außerdem werde ich dort das Stadtleben in einer Großstadt kennenlernen. Der Einsatz im Mittleren Osten wird drei Wochen dauern. Dort werde ich eine andere Kultur erleben, was sicherlich herausfordernd, aber auch bereichernd sein wird. Als Team werden wir dort den Menschen begegnen und zum Beispiel mit Flüchtlingen arbeiten.

Ich freue mich darauf, neue Leute kennen zu lernen, die aus anderen Ländern mit anderen Erfahrungen und Prägungen als ich zur Jüngerschaftsschule kommen. Es wird bestimmt spannend, mit ihnen zusammen zu wohnen, Lobpreis zu machen, Neues zu lernen, Erfahrungen mit Gott zu machen, Herausforderungen zu meistern und sich über Erlebtes auszutauschen. Besonders freue ich mich darauf, dass ich mich in den fünf Monaten, die ich unterwegs bin, auf Gott ausrichten kann, ohne vom Alltag abgelenkt zu werden, und ich hoffe, dass es eine intensive Zeit wird, in der ich im Glauben wachsen und tolle Begegnungen mit Gott und mit Menschen haben darf.

Gerne könnt ihr dafür beten, dass ich mich in Norwegen gut einlebe und sich wertvolle Freundschaften mit den Studenten im Team entwickeln, dass ich mit anderen Kulturen gut zurechtkomme und dass es alles in allem eine wertvolle und bereichernde Zeit wird.

Wenn jemand meinen Rundbrief erhalten möchte, kann er/sie mir gern eine Email an loana.stamm@nullfreenet.de schreiben.

Viele Grüße

Loana

 

Gottesdienst vom 29. Juli 2018 zur Aussendung von 60 Jugendlichen zu Missionseinsätzen in Österreich und Rumänien – Aus der Predigt von Martin Walter (Jugend mit einer Mission):

In dem Wort „heilig“ steckt das Heil. Wir sollen also geheilt werden.

Jesus sagt (Matthäus 6, 33): „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes …“ Wir sind die Familie Gottes. Sind wir daher nicht alle Gesandte Gottes? Oder reicht es aus, dass die Jugend hinausgeht, um zu missionieren? Bin ich im Alltag nur, um Geld zu verdienen? Was ist weltlich, was ist geistlich? Es kommt auf die Haltung an, auf unsere innere Einstellung. Bin ich Jesu Zeuge auch im Beruf und in meiner Freizeit?

Lukas 17, 21: Das Reich Gottes ist inwendig in uns. Der Heilige Geist ist in uns. Der Heilige Geist ist Gott. Wo Gott ist, ist Reich Gottes.

==> Dort, wo du bist, ist Reich Gottes.

==> Wir sind berufen, das Reich Gottes weiter aufzubauen.

Das Trachten nach dem Reich Gottes kommt nicht automatisch mit der Bekehrung. Es braucht eine himmlische Mentalität: Sitzt wirklich Jesus auf dem Thron deines Lebens?

Lukas 9, 23 – 24: Selbstverleugnung und Nachfolge – täglich neu Zeit mit Jesus verbringen; so bekommt man eine himmlische Mentalität.

  • Bewusstsein stärken, wer Jesus und Gott, der Vater, ist
  • sich Zeit nehmen, um auf Gott zu hören
  • sich bewusst machen, welche Position ich in Gottes Augen in dieser Welt habe: Stärkung der eigenen Identität durch Gottes Wort
  • tägliche Entscheidung, Jesus auf den Thron meines Lebens zu setzen
  • tagsüber mit Jesus in Verbindung bleiben und ihn um seine Leitung bitten

Am Schluss der Predigt durfte jeder nach vorne kommen und sich einen Zettel nehmen, auf dem diese Punkte als Liebeserklärung an Jesus und als Hingabegebet abgedruckt waren – mit Datum und Unterschriftszeile. Bewusst wurden diese Zettel nicht durch die Reihen gegeben, man sollte vielmehr aufstehen und nach vorne kommen – wie bei einer Lebensübergabe in einer Evangelisation.

 

ein Bericht von Timo Klügel

 

Ist das schon so lange her? Vor sechs Wochen hat mein Auslandsjahr in England begonnen – genauer gesagt, im Zentrum der Fackelträger in Capernwray Hall im Norden von England. Seitdem arbeite ich hier, das war schon vorher festgelegt, als Bademeister im Poolbereich. Warum England und warum die Fackelträger? Inspiriert wurde ich durch Freizeiten bei den Fackelträgern in Deutschland am Bodenseehof. Mit diesen Erlebnissen vor Augen und dem Wunsch, mein Englisch weiter zu verbessern, hatte ich mich vergangenes Jahr beworben und den Vorschlag, im Poolbereich zu arbeiten, angenommen.

Und was macht man nun so den Tag über als Bademeister? Normalerweise beginnt mein Arbeitstag um 7:15 Uhr mit dem Öffnen des Pools, Entfernen der Poolabdeckung und Anschalten des Lichts in der Sauna und um das Schwimmbecken herum. Danach beginnt meist auch schon eine „Session“, die Badezeit für die Öffentlichkeit oder speziell für Gäste von Capernwray Hall. Für uns drei Bademeister heißt die Aufgabe dann immer abwechselnd „Poolside“ (aufpassen am Beckenrand und Wassertest durchführen) oder „Office/cleaning“ (Geld entgegennehmen, Fragen beantworten und vor allem den täglichen Putzplan abarbeiten). Neben der „Session-Arbeit“ gibt es jedoch auch viele zusätzliche Aufgaben, die z.B. der Vorbereitung oder der Sauberkeit der daneben liegenden Sporthalle dienen. Unterbrochen werden diese Arbeitszeiten von Essenspausen und einer „staffbreak“, der Pausenzeit des Personals, in der sich (fast) alle Mitarbeiter für eine halbe Stunde versammeln, Aktuelles austauschen und eine kleine Andacht hören. Gegen 16:00 Uhr liegt ein Großteil unserer Arbeitszeit hinter uns und das „Pool-Team“, bestehend aus unserem Boss Rich, Antonia und mir, hat Freizeit bis abends, wenn weitere „öffentliche Sessions“ um 18:00 Uhr oder „Gästesessions“ um 21:00 Uhr beginnen.

Am Ende des Arbeitstages oder in den Pausen zwischen den Arbeitsblöcken kann ich meine Freizeit z.B. mit Teilnahme an den Bibelarbeiten oder den Lobpreiszeiten der Gäste, mit gemeinsamen Aktivitäten der Mitarbeiter oder in einer Zeit allein mit Gott verbringen, die den doch strengen Arbeitsplan vergessen lassen.

Wenn ich abends dann von der Müdigkeit übermannt werde, ziehe ich mich in unser Viererzimmer im Turm zurück, das ich im Moment nur mit Andreas und Michel teile. Nicht allzu selten entsteht dann noch ein „late-night-talk“ (ein Gespräch zu später Stunde), bevor uns die Augen endgültig zufallen.

Der Rest des Sommers mit den Freizeiten hier in Capernwray Hall war reichlich gefüllt mit neuen Erfahrungen und Eindrücken. In wenigen Tagen werden die neuen Bibelschüler anreisen und die beginnende Bibelschulzeit wird den bisher bekannten Arbeitsalltag wieder spürbar verändern. Doch ich freue mich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen und auf die vielen anregenden Gespräche, die damit verbunden sind.

Danke an alle, die mich ins Gebet einschließen und an mich denken! J

Liebe Grüße aus Capernwray Hall

von Timo Klügel

 

PS: Wetter und Essen sind tatsächlich „very british“! Und da ich mich trotz meiner sechs Wochen Aufenthalt hier immer noch ziemlich deutsch fühle, muss ich sagen, dass ich außer Freunden und Familie auch das Essen und das Wetter in Deutschland manchmal sehr vermisse!

Bericht, 17.09.2017, vom freiwilligen sozialen Jahr in Capernwray Hall, England

ein Bericht von Tim Augenstein:

 

Anfang September: Tim Augenstein, 32, Mechatroniker/Techniker ist gerade in Neuseeland gelandet. In Etappen ist er 23 Stunden lang geflogen, hat 18600 Kilometer überwunden und ist so seinem Berufs- und Alltagleben in Keltern entronnen. Die ersten drei Tage macht er wegen des Jetlags kein Auge zu, deshalb fällt sein Lebenszeichen von der anderen Seite der Erde eher wie eine Morsebotschaft, denn als ein Bericht aus:

 

Von der fixen Idee im April „Kletterbibelschule klingt gut“ – über – das „Ja, Gott, wenn du das willst“ – über – die Chefin und ihr unerwartetes „Ja, du kannst sechs Monate gehen, komm halt auch wieder“ – über – das Finanzen regeln – über – das eingespielte Leben mit all seiner Organisation und seinen Verpflichtungen umstricken – über – das Ankommen in einem Land mit +12h Zeitverschiebung – über – das Kennenlernen vieler neuer Freunde – über – den Versuch, ihre genuschelten englischen Akzente zu verstehen, wenn das Schulenglisch 10 Jahre zurückliegt – über – das Einfinden in einen Schulalltag, dem man mal entronnen zu sein glaubte – frage ich mich jetzt: „Gott, was hast du die nächsten sechs Monate mit mir vor?“

 

Danke, dass ihr für mich betet…

 

Gruß,

 

Tim

Hi, ich heiße Johanna Zechiel und bin die Tochter von Donate und Michael Zechiel. Ich komme aus Niebelsbach und bin in der CG-Ellmendingen groß geworden. Im Frühjahr dieses Jahres habe ich mein Abitur absolviert. Ich hatte schon seit langem den Plan, danach ein Auslandsjahr zu machen, und nach einigen Recherchen bin ich dann auf die mir schon bekannte Organisation Life Trust Sambia gestoßen.

Life Trust ist die Missionsarbeit des Mühlheimer Verbandes, zu dem ja auch die CG-Ellmendingen gehört. Die Organisation hat sechs Schulen in Sambia, die sogenannten BOCCS (Buyantashi Open Christian Community School) Schulen, gegründet. Die Schulen sind in den Compounds um Kabwe herum verteilt. Durch Patenschaften werden gezielt die ärmsten Kinder unterstützt und so sind 1/5 der Schüler Patenkinder, die zusätzlich zur Schulbildung auch noch Lebensmittel erhalten. Neben den Schulen bietet Life Trust noch verschieden Projekte an. Dazu gehört auch das Empowerment, das Frauen die Möglichkeit gibt, durch eine Schneiderausbildung etwas Geld dazu zu verdienen. Und die Royal Ranger Arbeit. Besonders in diesen Bereichen werde ich tätig sein. Es ist aber durchaus möglich, dass es da nochmal Änderungen geben wird. Über die weiteren Bereiche können Sie sich gerne auf der Homepage informieren (www.life-trust-sambia.de).

Meine Arbeitsbereiche gefallen mir sehr gut, da ich viel Kontakt zu den Leuten bzw. Kindern vor Ort habe. Gleichzeitig ist das Ganze aber auch sehr herausfordernd, denn die Kommunikation ist nicht ganz so einfach. Die Landessprache Sambias ist offiziell Englisch, doch leider spricht ein Großteil der Bevölkerung nur Bemba und diejenigen, die Englisch sprechen, haben meistens einen sehr starken Akzent, an den ich mich erst noch gewöhnen muss.

Das Leben hier ist anders, als ich es erwartet hatte. So gibt es hier zum Beispiel keinerlei Gummibärchen, die ich jetzt schon sehr vermisse. Dafür kann man aber super leckeres Gemüse und Obst auf dem Markt kaufen. Auch Kleider bekommt man hier auf dem Markt und besonders die wunderschönen Stofftücher (Shitenge) gibt es dort in Massen. Diese lassen sich super als Röcke tragen, man kann auch so ziemlich alles aus ihnen schneidern. Es macht wirklich Spaß, auf den Märkten unterwegs zu sein, wo man überall freundlich gegrüßt wird. Gleichzeitig kann die Aufmerksamkeit, die man durch die andere Hautfarbe auf sich zieht, aber auch anstrengend sein.

Bisher waren wir noch ziemlich stark in die Renovierungsarbeiten des Office einbezogen und durften uns handwerklich ausprobieren. Das war insgesamt ziemlich cool, aber auch nicht ganz einfach, denn mit deutschem Perfektionismus kommt man hier nicht sehr weit. Auf der anderen Seite macht es das Lernen leichter, denn hier ist es kein Problem, wenn man mal etwas falsch macht.

Ansonsten durften wir aber auch in die verschiedenen Arbeitsbereiche reinschnuppern und bekamen die Möglichkeit, den Unterricht an den Schulen mitzuverfolgen. Die Unterschiede zu Deutschland sind extrem, so gibt es Schüler, die selbst nach ihrem Schulabschluss noch immer nicht lesen können. Auf der anderen Seite wird hier viel mit Reimen und Sprüchen gelernt, was mir sehr gut gefällt. Auch die Nachmittagsprogramme für die Kinder begeistern mich. Es macht sehr viel Spaß, mit den Kindern zu spielen. Auch wenn sie oft nicht verstehen, was man ihnen erklärt, ist es einfach schön zu sehen, wie sehr sie sich freuen allein dadurch, dass wir da sind.

Abschließend kann ich sagen, dass ich mich hier schon recht gut eingelebt habe und mich insgesamt sehr wohl fühle. Ich habe zwar ab und an mit Heimweh zu kämpfen, aber gerade durch mein super Team fühle ich mich hier schon fast wie zuhause. Und schlussendlich darf ich auch immer wissen, dass Gott mit dabei ist.

Johanna Zechiel

 

 

 

 

‚Warum in die Ferne schweifen…’, dachte sich Rafaela und schreibt:

Hallo, ich bin jetzt seit zwei Wochen im Glaubenszentrum in Bad Gandersheim. Mit mir haben über hundert junge Leute diese Jüngerschaftsschule begonnen. Ich habe mich gut eingelebt und fühle mich sehr wohl hier. In diesen beiden Wochen haben wir noch nicht viel gelernt, der Unterricht war eher von Infos geprägt, aber auch schon etwas Input. Jeden Morgen findet eine Andacht mit viel Lobpreis statt, um gut in den Tag zu starten. Diese Zeit ist sehr stärkend. Auch einige Aufgaben mussten wir schon selbst erarbeiten. Alles in allem freue ich mich sehr auf die kommenden Monate. Ich würde mich sehr über Gebet freuen für Stärke und Konzentration und Offenheit für das, was mich noch erwartet. Falls jemand meinen Rundbrief erhalten möchte, darf er/sie mir gerne eine E-Mail an rafaela_bergmeyer@nullweb.de schreiben. Vielen Dank für alle Gebete und Unterstützung!

Rafaela B.