Ein bisschen heldenhaft musste man schon sein, um die Herausforderungen zu meistern, vor die dieses Regionalcamp der Royal Rangers seine Teilnehmer stellte. 350 Kinder und ihre Leiter ließen sich von der brütenden Hitze nicht abschrecken und verbrachten eine actiongeladene Woche voller Spannung, Abenteuer aber auch vielen bewegenden Momenten auf dem Lohwiesenhof in Huchenfeld vom 28.07.- 03.08.2018.

Die Kids hatten schon lange darauf hin gefiebert und endlich war es soweit! Am 28.07 um 10 Uhr startete das Camp und somit auch der Aufbautag. Jedes Team bekam seinen eigenen Teamplatz zugewiesen und die Kinder mussten ihr Zelt aufbauen und zusätzlich noch einen Feuertisch als Kochgelegenheit und einen Essplatz mit Tisch und Bänken errichten. Als Baumaterial dienten dabei in klassischer Rangermanier dünne Baumstämme und ohne Ende Sisalschnur, der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt.

Ein normaler Camptag begann für die Leiter (also für diejenigen, die es aus dem Schlafsack schafften) um 7.15 Uhr mit dem Leitergebet in der Arena. Sie machten Lobpreis, hörten eine kurze Andacht, beteten gemeinsam und bekamen Infos für den Tag. Danach ging es zum gemeinsamen Frühstück in die Teams. Nach dem Frühstück wurde gespült, abgetrocknet und der Teamplatz aufgeräumt. Um 9.30 Uhr traf sich dann der ganze Stamm in der Langjurte, um den bevorstehenden Tag zu besprechen und direkt danach ging es in die Arena. Dort sangen wir Lieder und hörten eine Andacht, und dann kam der Campwart! Ist der Teamplatz ordentlich, haben wir alles aufgeräumt?!

Wenn der Campwart nichts zu meckern hatte und sogar besonders zufrieden war, bekamen diese Teams ein Lob und darüber hinaus die Erlaubnis, in einer bestimmten Zeit in den aufgebauten Pool zu gehen, um sich eine schöne Abkühlung zu gönnen, was bei den Temperaturen eine begehrte Auszeichnung war! Nach der Arena ging es in die einzelnen Teams, um sich über die morgendliche Andacht auszutauschen.

Pünktlich um 12 Uhr war Mittagessenszeit! Nachmittags wurden immer verschiedene Programme angeboten wie z.B. Workshops, Geländespiele, Olympiade und natürlich den heiß ersehnten Freibadtag, auf den sich alle Kinder freuten. Um 17 Uhr war Essensausgabe und so konnten die Kinder ihre Kochkünste mit den zur Verfügung gestellten Zutaten unter Beweis stellen.

Gegen 20 Uhr ging das Programm in der Arena weiter. Bei den Arenaspielen konnte jeder Stamm beweisen, was er drauf hatte, und der beste Stamm wurde am Ende des Camps mit einem Preis ausgezeichnet. Es gab auch ein fortlaufendes Theaterstück, in dem es um das Leben des Sklaven Onesimus ging und wie er persönlich den Weg zu Jesus fand. Neben dem Lobpreis hielt unser Camppastor auch jeden Abend eine Predigt passend zum Thema. An den letzten beiden Abenden wurde den Kindern, aber auch den Leitern wieder ganz neu bewusst: Wenn man Jesus in seinem Herzen hat, dann weiß man „Da drin ist alles gut“. Und so endete das Camp mit neuen Erfahrungen, neuen Freundschaften und dem Motto „DU BIST EIN HELD!“

Lena Probst, Royal Rangers Pforzheim

Timo Volz, Royal Rangers Ellmendingen

Wachsen durch Dienen

 

Epheser 4,7-13: In diesem Abschnitt geht es darum, dass eine Gemeinde zum Wachstum bestimmt ist und dass Gott ihr dazu Gaben geschenkt hat. Ausdrücklich genannt werden Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten, Lehrer. Diese Gaben sind also Werkzeuge, die dem Wachstum einer Gemeinde dienen. Sowohl durch Menschen, die zum Glauben finden, als auch durch persönliches Wachstum (also Reife) des Einzelnen. Wirksam werden diese Gaben aber nur, wenn sie auch von den Menschen eingesetzt werden, wenn sie zum Dienst an den anderen genutzt werden. Wenn es einer Gemeinde gelingt, eine Kultur des Dienens zu entwickeln, wird sie wachsen. Das gleiche Prinzip gilt auch für den Einzelnen: Fängt er an zu dienen, wird er auch wachsen.

„Mit Gottes Hilfe will ich mein Bestes tun, um Gott, meiner Gemeinde und meinen Mitmenschen zu dienen, …“ Das ist der Anfang des Versprechens, das jeder Ranger auswendig kann. Die dreifache Zielsetzung der Royal Rangers Arbeit lautet:

  1. Wir wollen Kinder zu Jesus führen,
  2. bei Jesus halten,
  3. dienstbereit für Jesus machen.

Ein Leiter der RR, der sich mit seinen Gaben einbringt, wird zum Vorbild für die Kinder und hilft ihnen damit, ihre eigenen Gaben zu entdecken und einzubringen. Wenn ein Kind dann seine Gaben einbringt, dient es der Gemeinde. Wenn es der Gemeinde dient, wächst das Kind und wächst die Gemeinde.

Wir haben also auf der einen Seite den Dienst des Leiters, auf der anderen Seite das Wachstum der Kinder. Und wir haben auch das Wachstum des Leiters durch den Dienst, den er ausübt. Wenn dann die Kinder anfangen zu dienen, geht der Kreislauf mit ihnen weiter. Der Schlüssel ist also der Dienst durch die Gaben, die wir von Gott empfangen haben.

 

Bei den Gaben des o.g. Bibeltextes handelt es sich um Leitungsaufgaben. Also ist für das Wachstum des Einzelnen wie auch einer Gemeinde Leitung notwendig. Und die wiederum wird von Gott durch die verschiedenen Gaben geschenkt. Wir sehen also:

  1. Leiterschaft wird uns durch geschenkte Gaben ermöglicht (Geschenk).
  2. Der Einsatz der Gaben ist Dienst am anderen (Entscheidung).
  3. Dienst ist Voraussetzung für Leiterschaft (Haltung).

 

Bei den Royal Rangers wird daher die Leiterschaft als Dienst verstanden. Jeder kann Leiter werden, wenn er oder sie die richtige Einstellung hat und zum Dienen bereit ist. Es gibt den sogenannten Wachstumspfad, auf dem jeder Ranger unterwegs ist. Er gliedert sich in die verschiedenen Ausbildungen, die man im Laufe seiner Rangerzeit erfährt. Dabei werden die Ranger Schritt für Schritt an Leiterschaft herangeführt. Hier ein Beispiel:

Als Starter (6-8J.) lernt der Ranger den Ablauf des Stammtreffs kennen.

Als Kundschafter (9-11J.) wird er Teilaufgaben des Stammtreffs innerhalb des eigenen Teams übernehmen (ein Spiel vorbereiten).

Als Pfadfinder (12-14J.) wird er Teilaufgaben des Stammtreffs auch außerhalb des eigenen Teams übernehmen, z.B. Spiel oder Andacht für ein anderes Team.

Als Pfadranger (15-18J.) wird er Aufgaben im Stammtreff für den ganzen Stamm übernehmen, z.B. die Organisation eines Spiels für den ganzen Stamm. In dieser Stufe ist es schon möglich, ein eigenes Team zu leiten.

In der ganzen Zeit zeigt sich, welche Gaben der junge Mensch bekommt, und er hat die Möglichkeit sie auszuprobieren. Die Ranger werden ausdrücklich nicht für den Dienst bei den Rangern ausgebildet, sondern für den Dienst im Reich Gottes. Gott hat die Gaben ja zum Wachstum der Gemeinde (also aller Gläubigen) geschenkt und deshalb steht es den Rangern frei, sich in anderen Bereichen der Gemeindearbeit zu investieren. Die Ranger sollen lernen, ihre Gaben dort einzusetzen, wo sie gebraucht werden.

Timo Volz, Leiterschaft Royal Rangers

Es gibt einen Tag im Jahr, auf den fiebern unsere Mädchen 364 Tage im Jahr hin (außer Weihnachten und Geburtstag), und das ist Drop ’n Shop, ein Kinderaktionstag, der in der Adventszeit von den Royal Rangers und einem Heer an Mitarbeitern angeboten und durchgeführt wird. Wie man Drop ’n Shop ausspricht und was die Bezeichnung eigentlich genau heißen soll, wissen unsere Kinder auch nach drei Jahren immer noch nicht so richtig, aber sie wissen ganz genau, dass sie dorthin wollen und was sie dort alles machen wollen: Weihnachtsschmuck basteln, Kerzen gießen und verzieren, Kekshäuser kleben, Geschichten hören, spielen, und, und, und.

Diese geniale Erfindung der Rangers schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Zum Einen sind wir als Eltern natürlich dankbar für einen kinderfreien Adventssamstag, an dem man tatsächlich Weihnachtseinkäufe oder größere Projekte stemmen kann, zum Zweiten kommen die Kinder mit einem Schatz an potentiellen Weihnachtsgeschenken nach Hause, die die Antwort auf stundenlanges Grübeln und mehr oder minder erfolgreichen eigenen Bastelversuchen sind. Was schenke ich Oma Erna und Opa Erwin, Tante Traudel und Onkel Traugott, den Cousinen Leni, Lena und Nela und den Vettern Klaus und Kurt? Ganz einfach: Sterne, Tannenbäume, Kerzen, Windlichter & Co. Da ist für jeden das Passende dabei und der Stress in der Vorweihnachtszeit reduziert sich merklich!

Drop ’n Shop ist inzwischen schon so etwas wie eine Institution, die fest im Terminkalender viele Kelterner Familien steht, selbst wenn diese ansonsten wenig oder gar keine Anbindung an die Christliche Gemeinschaft haben.

Am 10.12.2016 war es also endlich wieder soweit. Um 9.30 Uhr konnten wir unsere Mädchen im Gemeindehaus abgeben und dann bastelten und spielten sie mit ca 30 anderen Kindern zwischen vier und zwölf Jahren, was das Zeug hielt. Mittags genossen sie ein leckeres Essen und anschließend sorgte ein Weihnachtsfilm dafür, dass Mitarbeiter und Kinder eine kleine Verschnaufspause bekamen.

Als wir unsere Kinder um 16.00 Uhr mit Zuckerguss im Haar und leuchtenden Augen wieder abholten, war der IKEA-Großeinkauf entspannt erledigt. Noch ein Tipp für Neueinsteiger: Bringt zum Abholen eurer Kinder eine Wäschewanne mit, das macht den Abtransport der Bastelleien deutlich einfacher!

Drop ’n Shop – wenn es das nicht schon gäbe, dann müsste es erfunden werden. Unser herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren Timo und Karo Volz und allen Mitarbeitern, die sich einen Adventssamstag um die Ohren geschlagen haben, um Familien in Keltern zu entlasten. Ihr seid klasse!!!

Wir schreiben das Jahr CLXIII nach Christus und das Römische Reich ist in seiner größten Blütezeit. Seine Grenzen erstrecken sich von Ost nach West und noch nie war die römische Armee so stark wie jetzt.

Doch eine kleine Gruppe widersetzt sich dem Gebot, sich vor dem Kaiser zu verbeugen. Mit ganzem Herzen stellen sie sich diesem Gebot entgegen und begeben sich so in große Gefahr…“

Was sich wie der Beginn eines leicht abgewandelten Asterix-Comics liest, ist ein Auszug aus dem Flyer, der zum diesjährigen Pfingstcamp der Royal Rangers einlädt. Eingeladen sind alle Kundschafter (9-11 Jahre) vom Stamm 88, zu dem Pforzheim, Mühlacker und Ellmendingen gehören, und es verspricht, so richtig spannend zu werden. 60 Kinder haben sich auf das Abenteuer eingelassen, betreut werden sie von 16 Leitern und Mitarbeitern, dazu kommen diverse sporadische Helfer, die dafür sorgen, dass alles rund läuft.

Am Samstag, den 21.05.16 um 9.00 Uhr geht es los. Treffpunkt ist der Wanderparkplatz am Familien- und Bewegungspfad Huchenfeld. Isomatten, Schlafsäcke und Rucksäcke werden in den Sprintern verstaut, die Eltern verabschiedet, und nach einer kurzen Einstimmung wandern die Ranger zu ihrem Campplatz nach „Rom“, wo viel Arbeit auf sie wartet. Der Aufbau (Zelte, Kochstellen, Tische und Bänke, Sonnensegel, etc.) dauert den ganzen Tag. Jedes Team (ca. 5-9 Kinder + Mitarbeiter) hat seinen eigenen Teamplatz mit Feuerstelle und ist selbst für das Zubereiten der Mahlzeiten verantwortlich. Die Kinder wechseln sich bei den verschiedenen Aufgaben ab (Kochen, Feuerholz und Wasser holen, Aufräumen, Spülen etc.), das Team funktioniert nur, wenn jeder seinen Beitrag leistet.

Der Eröffungsabend ist der Höhepunkt eines ereignisreichen, aber auch anstrengenden Tages. Zufrieden können die Ranger auf ihre errichteten Bauwerke schauen. Der Campeingang ist wie ein römisches Fort gestaltet, die Zelte stehen rund um den Platz, Ummengen an dünnen Baumstämmen wurden zu diversen Zwecken verarbeitet. So mancher hat sicher Blasen an den Händen trotz Arbeitshandschuhen. Die Ranger lernen so nebenbei den verantwortungsbewussten, richtigen Umgang mit Sisalschnüren, Messer und Axt, die aus der Pfadfinderei nicht wegzudenken sind.

Die Tage folgen einem klaren Rhythmus. Um 7.30 Uhr wird geweckt, Frühstück in den Teams, dann gemeinsamer Appell, Lobpreis und Andacht, an die sich bis zum Mittagessen eine Teamzeit anschließt. Die Nachmittage sind gefüllt mit Sport und Spiel. Bei Geländespielen, Workshops, römischen Spielen, einer Olympiade und einem Ausflug zum Freibad ist für jeden etwas dabei. Am Sonntagnachmittag öffnet das Camp seine Tore für Besucher. Eltern, Geschwister und Großeltern dürfen für drei Stunden Campluft schnuppern, sich davon überzeugen, dass es ihren Sprößlingen gut geht, aber dann auch wieder gehen. Ein heraufziehendes Gewitter mit kurzem, aber starkem Regenschauer hat wie bestellt diesen reinigenden Effekt. Um 17.00 Uhr ist das Camp wieder elternleer und die Ranger können mit dem Kochen fürs Abendessen beginnen. Jeder Tag endet am Lagerfeuer mit einer gemeinsamen Andacht, Lobpreis und Theater, bevor um 22.30 Uhr Nachtruhe einkehrt.

Maja Schuler (9) ist seit zwei Jahren begeisterte Rangerin, frisch geprüfte Kundschafterin und zum ersten Mal auf einem Camp dieser Größenordnung mit dabei. Wir haben sie gebeten, uns ein bisschen in das Lagerleben mithineinzunehmen und von ihren Erlebnissen und Abenteuern zu erzählen.

Maja, du bist zum 1. Mal auf ein Royal Ranger Camp gefahren. Worauf warst du besonders gespannt?
Ich habe mich total auf das Aufbauen der Zelte und das Feuermachen gefreut, konnte mir aber nicht so richtig vorstellen, wie so ein Camp ablaufen würde.

Das Camp ging ja eine ganze Woche lang. Hattest du keine Angst vor Heimweh?
Überhaupt nicht.

Zu Hause kocht Mama. Wer hat bei euch im Camp gekocht?
Wir haben als Team zusammen über unserem selbstgebauten Feuertisch gekocht. Es gab z.B. Pfadfindernudeln mit Wurssalat oder Gemüsereis. Lecker!!!

Du warst im Team der Luchse und euer Teamplatz war die Stadt Lutecia. Wie hat das Zusammenleben und -arbeiten bei euch im Team geklappt? Gab es Schwierigkeiten? Wie habt ihr die gelöst?
Am Anfang hat es nicht so gut geklappt, die Aufgabenverteilung war etwas schwierig. Später haben wir rausgekriegt, wer was am liebsten macht, und dann konnten wir die Aufgaben prima verteilen. Ich habe z.B. gerne Holz gehackt, ein anderes Mädchen hat lieber den Spüldienst übernommen, die nächste hat gerne Wasser geholt, usw.

Das Team der Luchse

Das Römercamp hatte ja ein unheimlich starkes und spannendes Thema. Ihr musstet euch entscheiden, ob ihr dem Imperator gehorchen oder mit Jesus Christus leben wollt. Wie hast du dich entschieden und warum?
Ich habe mich für Jesus entschieden, weil der Imperator sich als Gott verehren lassen wollte, und außerdem mit der Zeit immer gemeiner wurde. Das hat mir nicht gefallen. Er wollte nichts von Jesus und Gott hören und hat Leute einfach bestraft, obwohl sie nichts Böses getan hatten und uns römischen Bürgern hat er den Nachtisch und das Hähnchen gestrichen! Und wir mussten zugucken, wie er unsere Hähnchenschnitzel anderen gegeben hat!

Was hat dir besonders gut am Römercamp gefallen?
Das Zelten, das Feuermachen, das Holzhacken, aber auch die Stille Zeit nach der Andacht am Vormittag und der Besuch im Freibad.

Was war dein spannendstes Erlebnis?
An einem Tag ist Paulus zu uns ins Zelt gekommen und hat uns geraten, in der Nacht zu flüchten. Er hat uns eine Karte als Wegbeschreibung mitgebracht, nach der wir uns richten sollten. Dann sind wir mitten in der Nacht aufgebrochen. Wir haben uns leise durch den Wald geschlichen, denn wir mussten aufpassen, dass uns die Wachen des Imperators nicht erwischten. Doch plötzlich ist eine Gruppe Jungs schreiend und lärmend an uns vorbeigerannt. Dadurch wurden die Wachen auf uns aufmerksam und wir mussten rennen. Ein Mädchen aus unserem Team wurde leider erwischt, wurde aber wieder laufen gelassen. Zwischendurch haben wir ein paar Christen getroffen, die uns gezeigt haben, in welche Richtung wir weiterlaufen mussten. Schließlich haben wir das Geheimversteck der Christen gefunden und bekamen dort zuerst unseren Nachtisch und haben später Stockbrot am Lagerfeuer gegrillt.
Leider haben uns die Wachen des Imperators dann doch noch gefunden und wir mussten zurück ins Lager. Zur Strafe hat der Imperator uns dann auch noch die Hähnchen gestrichen. Das war gemein!

Was war die größte Herausforderung für dich?
Unser Zelt war ein einziges Chaos, alles flog überall herum. Es war schwer, Ordnung zu halten.

Ihr hattet nicht nur Sonnenschein, sondern auch Regentage. Fandest du das schlimm? Verrätst du uns deinen Trick, um einigermaßen trockene Füße zu behalten?
Mir hat der Regen nicht so viel ausgemacht, aber ich hätte Gumistiefel gebrauchen können. Mein Trick: Damit meine trockenen Socken in meinen nassen Schuhen trocken bleiben, habe ich mir Plastikbeutel über die Socken gezogen und bin damit in die Schuhe geschlüpft. Das hat funktioniert! 🙂

Würdest du nächstes Jahr wieder auf ein Pfingstcamp fahren?
Natürlich, unbedingt!!!

Freitag ist Rangertag, dein Lieblingstag. Was begeistert dich so an den Stammtreffen und den Royal Rangers?
Alles. Die Gemeinschaft, das Programm, die Aktionen, das Leben in und mit der Natur, Gott nahe zu sein, der Umgang mit Messer, Axt und Säge, das alles ist einfach toll!!

Mehr Actionbilder vom Römercamp

In der Zeit vom 1.-7. August war für die Royal Rangers wieder permanente Freiluft angesagt. Mit dem Bus wurden die Kids am Samstag auf den Marienhof (bei Offenburg, gehört dem CVJM) gebracht, um dort dann ihren Lagerplatz für die vor ihnen liegende Woche vorzubereiten. Also Zelt, Feuerstelle zum Kochen, Esstisch, Werkbereich und Eingangstor bauen.Weil wir das ja übers Jahr schon geprobt hatten, lief alles wie am Schnürchen und bereits am Abend waren die Teamplätze weitgehend fertiggebaut.

Sonntags war die Eröffnungsveranstaltung und es wurde das Thema des Camps bekannt gegeben: Auf der Suche nach dem wahren Gold. Der Appellplatz war in eine Kulisse eingebettet, die eine kleine Stadt im Wilden Westen zur Zeit des Goldrauschs darstellte. Außerdem war Besuchertag und einige Eltern kamen nachmittags, um die Werke ihrer Sprösslinge zu begutachten. Außerdem hatten die Kids einfach Freizeit und konnten das Campgelände erkunden, sowie verschiedene Abkühlungsangebote nutzen, z.B. Slush-Ice kaufen oder einfach eine ausgiebige Wasserschlacht starten. Diese beiden Wörter sollten uns übrigens die ganze Woche lang begleiten, denn die erste Augustwoche war sehr heiß.

Im Laufe der Woche beschäftigten wir uns morgens und abends in den gemeinsamen Andachten mit verschiedenen Geschichten aus der Bibel, die alle mit Reichtum und den Besitztümern des Lebens zu tun hatten. Ein zentraler Vers war der aus Matthäus 16,26: „Was nützt es einem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen, wenn er selbst dabei unheilbar Schaden nimmt?“ Wir sprachen darüber, an welchen Dingen unser Herz hängen kann und was die Konsequenzen sind. Schlussendlich können wir nichts von dieser Erde mitnehmen, wenn wir eines Tages sterben. Aber wenn wir uns für Jesus entschieden haben und ihn um Verzeihung für unsere Fehler bitten, dann wird er uns vergeben und wir werden mit ihm leben dürfen und das ewige Leben bekommen.

Am Mittwochabend war Ratslagerabend. Es gab einen Schweigemarsch, ein Theaterstück und eine Andacht, danach durften alle Kinder nach vorne kommen und für sich beten lassen. Dabei übergaben einige ihr Leben Jesus! Diese Entscheidung ist mehr Wert als Gold.

Schon am Freitag war wieder Abreise angesagt. Wir konnten auf eine ereignisreiche Woche zurückblicken. Neben dem schon Beschriebenen verbrachten wir einen Tag am Badesee, hatten zahlreiche Workshops, einen Bunten Abend, einen Lobpreisabend, Sport, Lagerfeuer, Nachtwache, diverse Verletzungen, warme (!) Duschen, Pfadrangerbistro, uvm. Hier noch ein paar Eindrücke in der Galerie:

Am Samstag, 21. März, waren wir in Pforzheim in der Volksmission zum großen Wettkampf angetreten. Die Kontrahenten trafen in drei Wettkampfklassen aufeinander: Zeit, Kreativität und Schönheit. Aber wer oder was trat da gegeneinander an?

Spaß
Geschichten
Spiele
Lecker Essen
Kerzen ziehen
Stempeln…. einfach total kreativ sein, statt langweilig shoppen gehen!

Während Eltern auf Weihnachtseinkaufs – Tour sind, werden ihre Kinder vom Team der Royal Rangers betreut!IMG_8162

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Vom 29.5. – 1.6. waren ein paar der Pfadrangers auf einer Ausbildungsmaßnahme, genannt JLTC. Dort haben die Teilnehmer gelernt, wie man Verantwortung für ein Team übernimmt. Es war ein spaßiges und interessantes Wochenende.

Elena Augenstein und Rafaela Bergmayer können sich ein Leben ohne die Rangers nicht mehr vorstellen 😉

Schon während dem Stammtreff haben wir unser Zelt aufgebaut. Dann haben wir Holz fürs Feuer geholt. Zum Abendessen gab es Suppe, die wir auf dem Gaskocher gekocht haben.

Danach haben wir am Lagerfeuer Rätsel gelöst. Irgendwann sind wir dann in unsere Schlafsäcke gekrochen.

Am nächsten Morgen sind drei von uns zum Penny gegangen und haben Frühstück besorgt. Nach dem Frühstück ging es schon wieder ans Aufräumen. Danach haben wir noch ein bisschen gespielt und sind dann abgeholt worden. Wir Haie fanden die Übernachtung toll.

Aaron Köhler ist von den RR-Haien begeistert