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24 Stunden Gebetskette an jedem 3. Mittwoch eines Monats

Wächterruf

Auf deine Mauern Jerusalem („Deutschland“) habe ich Wächter bestellt. Den ganzen Tag und die ganze Nacht werden sie keinen Augenblick schweigen.
Jesaja 62, 6

Der Wächterruf ist eine nationale Gebetsbewegung, die nicht an eine einzelne Gemeinde gebunden ist. Wir glauben, dass es Gottes tiefes Verlangen ist, dass sein Reich auf diese Erde kommt und seine Herrschaft auch in Deutschland konkret sichtbar wird. Dazu beruft er selbst Beterinnen und Beter als „geistliche Wächter“, die nicht aufhören, ihn um Gnade für dieses Land zu bitten. Sie sind untereinander verbunden und wissen sich als Teil eines großen Gebetsnetzes. Bei Tag und Nacht trägt ihr Gebet dazu bei, dass Gottes Licht die geistliche Dunkelheit über Deutschland durchbrechen kann (Jesaja 60,1-2).

Was sind die Ziele des Wächterrufgebetsnetzes und Gebetsthemen?

  • Eine ununterbrochene Gebetsabdeckung unseres Landes bei Tag und Nacht
  • Politisch und prophetisch wach das öffentliche Leben unseres Landes zu begleiten
  • Konkrete Umsetzung von 1. Tim.2,1 durch einen Gebetsbrief zu ermöglichen
  • Zusammengehörigkeit zu fördern und sich gegenseitig als Beter zu stärken
  • Die Einheit des Leibes Christi vor Ort zu fördern

Wie entstand die Initiative?

Nachdem Gott in mehreren Ländern der Welt durch anhaltendes Gebet durchgreifende Veränderungen in Politik und Gesellschaft gewirkt hatte, entstand Ende der 90er Jahre auch in Deutschland das Verlangen unter vielen Gläubigen, anhaltend für eine geistgewirkte Veränderung und Wiederherstellung unseres Landes nach Gottes Maßstäben zu beten.

Nach dem Vorbild der Herrnhuter Gebetsbewegung entstand im Jahr 2000 in einer Stuttgarter Gemeinde diese nationale Initiative. Am 1. Februar 2000 um 0:00 Uhr fiel der „Startschuss“ für das Wächtergebet in der Bundeshauptstadt Berlin.
Die Resonanz war überwältigend. Das Ziel, jeden Tag eines Monats von jeweils einer Stadt/Region unseres Landes 24 Stunden lang im Gebet abzudecken, wurde schnell erreicht. Die Meldungen kamen von überall her. Inzwischen sind die Tage doppelt, dreifach oder vierfach besetzt mit weiteren Städten und Gemeinden, die auch an diesem Tag 24 Stunden lang beten und wenn möglich auch fasten. Auf diese Weise wurden ohne großen organisatorischen Aufwand tausende von Betern und Beterinnen permanent zum Gebet mobilisiert. Im Moment beteiligen sich ca. 240 Städte und Gemeinden an der Gebetsaktion.

Vorbild Herrnhut

Das Herrnhuter 24-Stunden-Gebet ist ein Vorbild für den Wächterruf. Im 18. Jahrhundert schenkte Gott den Gläubigen auf dem Gut von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf ein tiefes Verlangen, eine 24-Stunden-Gebetswache zu beginnen. Sie teilten die 24 Stunden des Tages anfangs unter 48 Geschwister auf. Über 100 Jahre hörte das ununterbrochene Gebet nicht auf. Schon damals wurde unter anderem auch konkret für das Land und die Regierung gebetet, sowie für die Nöte und Anliegen der Gemeinden.
Der Wächterruf möchte dieses geistliches Erbe neu mit Leben erfüllen. Seit dem Jahr 2000 haben wir gesehen, dass Gott an vielen Orten Deutschlands und weltweit weitere 24-Stunden-Gebete entstehen ließ. Sie werden oft über die 24/7 Jugend-Gebetsbewegung lokal für eine oder mehrere Wochen organisiert.