Gottesdienst vom 29. Juli 2018 zur Aussendung von 60 Jugendlichen zu Missionseinsätzen in Österreich und Rumänien – Aus der Predigt von Martin Walter (Jugend mit einer Mission):

In dem Wort „heilig“ steckt das Heil. Wir sollen also geheilt werden.

Jesus sagt (Matthäus 6, 33): „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes …“ Wir sind die Familie Gottes. Sind wir daher nicht alle Gesandte Gottes? Oder reicht es aus, dass die Jugend hinausgeht, um zu missionieren? Bin ich im Alltag nur, um Geld zu verdienen? Was ist weltlich, was ist geistlich? Es kommt auf die Haltung an, auf unsere innere Einstellung. Bin ich Jesu Zeuge auch im Beruf und in meiner Freizeit?

Lukas 17, 21: Das Reich Gottes ist inwendig in uns. Der Heilige Geist ist in uns. Der Heilige Geist ist Gott. Wo Gott ist, ist Reich Gottes.

==> Dort, wo du bist, ist Reich Gottes.

==> Wir sind berufen, das Reich Gottes weiter aufzubauen.

Das Trachten nach dem Reich Gottes kommt nicht automatisch mit der Bekehrung. Es braucht eine himmlische Mentalität: Sitzt wirklich Jesus auf dem Thron deines Lebens?

Lukas 9, 23 – 24: Selbstverleugnung und Nachfolge – täglich neu Zeit mit Jesus verbringen; so bekommt man eine himmlische Mentalität.

  • Bewusstsein stärken, wer Jesus und Gott, der Vater, ist
  • sich Zeit nehmen, um auf Gott zu hören
  • sich bewusst machen, welche Position ich in Gottes Augen in dieser Welt habe: Stärkung der eigenen Identität durch Gottes Wort
  • tägliche Entscheidung, Jesus auf den Thron meines Lebens zu setzen
  • tagsüber mit Jesus in Verbindung bleiben und ihn um seine Leitung bitten

Am Schluss der Predigt durfte jeder nach vorne kommen und sich einen Zettel nehmen, auf dem diese Punkte als Liebeserklärung an Jesus und als Hingabegebet abgedruckt waren – mit Datum und Unterschriftszeile. Bewusst wurden diese Zettel nicht durch die Reihen gegeben, man sollte vielmehr aufstehen und nach vorne kommen – wie bei einer Lebensübergabe in einer Evangelisation.