Die Predigt von Martin Lutzweiler am 20. Januar 2019 stand unter dem Bibelvers aus Jakobus 1, 17, in dem Gott als der Vater des Lichts bezeichnet wird, bei dem keine Veränderung ist.

Im Allgemeinen wird „keine Veränderung“, also wenn sich längere Zeit nichts ändert, als negativ empfunden. Denn was sich verändert, weckt unser Interesse, das nehmen wir wahr, das bewirkt in uns Gefühle. Welche Gefühle das sind, kommt auf die Ausgangslage an. So wird der Umzug in eine 100-qm-Wohnung als Gewinn angesehen, wenn man bisher auf 50 qm gelebt hat, aber als Verlust, wenn man vorher 200 qm zur Verfügung hatte. Ein Verlust wird gefühlsmäßig stärker wahrgenommen als ein Gewinn.

„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, und den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine von anderen zu unterscheiden.“

Alle gute und vollkommene Gabe kommt vom Vater im Himmel. Da er unveränderlich ist, gilt diese Aussage der Bibel noch heute. Und da er unveränderlich ist, lässt er sich auch nicht von Gefühlen oder der „Tagesform“ leiten. Vielmehr ist er uns immer zugewandt in Liebe: Das ändert sich bei Gott nicht, und daher können wir uns auf ihn verlassen.

Wir haben Grund zu Zuversicht: Gott bleibt uns zugewandt.