Es gibt kein Bier auf Hawai!

Mangel ist ein allgegenwärtiges Thema. Selbst Wissenschaftler beschäftigen sich damit. Aber – Mangel ist nicht nur in der „Dritten Welt“ ein erstrangiges Problem.

Ob Mangel beseitigt werden kann, ob Bedürfnisse gestillt werden können, ist in den seltensten Fällen eine kosten- und mühelose Angelegenheit. In der Regel gibt es nichts umsonst.

Sind deshalb so viele Menschen misstrauisch, wenn sie hören, dass die Durstigen bei Gott Lebenswasser umsonst bekommen? Gott hat als liebender Vater vor allem die Bedürfnisse unseres Herzens, unserer Seele im Sinn. Haben doch viele Bedürfnisse in unserem Herzen ihren Ursprung. Dinge, die wirklich lebensnotwendig sind, aber auch solche, die sich aus einer falschen Lebensperspektive heraus entwickeln. Und im Blick auf die Dritte Welt stellen Wissenschaftler fest, dass maßloser und unverantwortlicher Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten, also die Bedürfnisbefriedigung vor allem der „westlichen Welt“, Ursache für lebensbedrohenden Mangel in anderen Teilen der Welt ist.

„Es gibt kein Bier auf Hawaii!“ – Wer den Text des Songs von Paul Kuhn aus dem Jahr 1963 kennt, weiß, dass in unserer Lebenswelt im Großen und Ganzen gesehen unbedeutende Dinge zu Bedürfnissen werden. Wenn wegen fehlenden Biers auf Hawaii zwei Menschen nicht zusammenkommen, dann zeigt uns das, wie hohl und unbedeutend die Bedürfnisse von uns Wohlstandsbürgern sein können.

Was hält mich davon ab, das Lebenswasser umsonst zu nehmen? Ist es mein Stolz? Ist es vielleicht das Glaubenwollen, es gibt keinen Gott? Vielleicht auch das in aller „Bescheidenheit“ formulierte, mir geht es gut, ich bin satt, ich habe alles, was ich für Leib und Seele brauche? In Offenbarung 3;18 lesen wir, was uns gegen diese Sicht hilft. Schlage das doch einmal nach.

Ich wage zu behaupten, alle Bedürfnisse der Menschen dieser Welt ließen sich durch eine komplette Ausrichtung auf den in der Bibel vorgestellten liebenden Vater-Gott stillen. Die Bedürfnisse würden sich dann nicht im Mir, Meiner, Mich, sondern im Du, Euch und Ihr entwickeln!

Obwohl ich ein kühles Bier zur rechten Zeit nicht verabscheue, weiß ich doch, dass meine wirklichen Bedürfnisse nur vom göttlichen Lebenswasser gestillt werden können.

Habe ich, hast du Durst nach dem lebensspendenden Quellwasser? Dann gilt es, daran zu denken, bei Gott gibt es dieses! Umsonst!