Älteste

Andrea Bergmeyer

Neulich las ich: Glück kann man sich nicht kaufen, ein gutes Buch schon. Für mich gibt es kaum etwas Schöneres, als bei Sonnenschein mit einem Buch im Liegestuhl zu liegen und zu schmökern. Eintauchen in fremde Welten, menschliche Schicksale nachempfinden, mich von den Gedanken anderer inspirieren zu lassen – das ist spannend, erweitert meinen Horizont und macht mir Freude.

 

Aber genauso gern umgebe ich mich mit wirklichen Menschen im realen Leben, tausche mich aus über unsere (Alltags-)Geschichten, unsere kleinen und großen Fragen und Gedanken über Gott und die Welt. Wie können wir den Autor unseres Lebens besser kennenlernen? Was ist der rote Faden in unserem Leben? Wie passen all die vielen und manchmal verworrenen Handlungsstränge in einen Gesamtzusammenhang und ergeben ein großes Ganzes, und das nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für unsere ganze Gemeinde? Wie schreibt Gott seine Geschichte mit uns? Diese Fragen sind noch spannender als die Frage, wer der Mörder im Krimi ist.

 

Damit alles schön ausgewogen bleibt, bin ich auch für ganz praktische Aktivitäten zu haben, wie z. B. Kochen beim Gemeindemittagessen und Mitarbeit im Café W18. Und natürlich bin ich auch im „Lesezeichen“, unserem kleinen Gemeindebuchladen, mit von der Partie.