Gemeindebüro

Petra Augenstein

Ich bin ein Familienmensch. Leider bin ich als Einzelkind groß geworden und meine Eltern sind schon einige Jahre verstorben.

Aber Gott hat mich richtig gesegnet und mir Familie und Kinder gegeben.

Zuerst bin ich als Teenie mit meiner Freundin in die CG geraten. Von Anfang an hat es mir dort gefallen: Nette Leute im Jugendkreis, die schnell meine Freunde wurden und es bis heute sind. Dann die Teestube in Pforzheim, eine coole Atmosphäre, tiefe Gespräche und noch mehr Freunde.

Später bin ich in der Teestube Bernhard begegnet. Wir sind, seit ich 16 bin, zusammen. Wir haben Kinder, Schwiegerkinder und zurzeit sind wir wieder neu verliebt – in die süßesten Enkel der Welt.

Singen macht mir richtig Spaß, vor allem, dass ich Gott loben und anbeten kann – schließlich kann er sich selbst nicht Lob und Ehre geben und liebt die Gemeinschaft mit uns. In „Lobpreiszeiten“ blühe ich richtig auf. Diese gesungenen Gebete halten mich regelrecht am Leben, besonders, wenn es mir schlecht geht. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich da Gott ganz nahe fühle.

Inzwischen bin ich so ein bisschen was wie die „Gemeindemama“. Als Gemeindesekretärin bin ich Anlaufstelle für alle möglichen Fragen, die ich gerne beantworte, oder so gut wie möglich weiterhelfen möchte. Ich wünsche mir sehr, dass sich jeder wohl und aufgehoben fühlt – in „meiner“ Gemeindefamilie.

Christiane Ratz/Redaktion CG: Als Petra und ich diese Zeilen zusammen formuliert haben, wurde ich sehr stark an eine Bibelstelle aus den Seligpreisungen erinnert. Dieser Vers spricht Petra (meiner Beobachtung nach) aus der Seele:

Frei nach Matthäus 5, 6 aus „The Message“
Wenn ich sehe, dass Menschen gegen einander arbeiten und in einem fortwährenden Konkurrenzkampf stehen, leide ich unglaublich. Selig bin ich dagegen, wenn ich Menschen helfen kann miteinander auszukommen und zusammen zu arbeiten. Wenn mir das gelingt, habe ich das Gefühl, genau meinen Platz in Gottes Familie gefunden zu haben.