In der Schatzinsel erleben Kinder von 3 Jahren bis zur 6. Klasse ihren eigenen Gottesdienst. Sonntag für Sonntag gehen sie mit den Kindergottesdienstmitarbeitern auf Schatzsuche in Gottes Wort. Dabei kommen Spiele, Spaß und Action nicht zu kurz. Es wird gebastelt, gebacken, gelacht und getobt. Sonntag für Sonntag engagieren sich die ca. 35-40 Mitarbeiter in wechselnden Teams. Was sie bei der Stange hält, warum sie ihre Arbeit lieben und welche Schätze sie dabei heben, haben uns Tanja, Elisabeth und Johannes in einem Kurzinterview verraten. Vielen Dank!

Tanja Mangelsdorf, Mama von Paula und Franka:

An der Schatzinsel gefällt mir besonders, dass wir mit den Kindern vieles gemeinsam machen. Zum Beispiel, wenn ich mit ihnen bastle oder wir mit ihnen zusammen singen und Gott loben oder das Plenum zusammen erleben. Und dann freut es mich sehr, wenn es gelingt, dass sie voller Freude mit dabei sind.

Ich bin froh, dass meine Kinder in die Schatzinsel gehen können, weil sie dort viel für ihr weiteres Leben mitnehmen können.

Manchmal deprimiert es mich echt, wenn wir zu wenig Zeit und Aufmerksamkeit für das einzelne Kind haben, weil die Klein-Gruppe manchmal einfach zu groß ist.

Aber es motiviert mich immer wieder, weiter mitzuarbeiten, wenn ich die begeisterten, neugierigen Kinder erlebe.

Der KiGo ist eine echte „Schatzinsel“, weil sich die Kinder wohl fühlen und ihre Eltern Zeit für den Gottesdienstbesuch haben.

Elisabeth Seiter, Mutter von zwei erwachsenen Kindern:

An der Schatzinsel gefällt mir besonders, wenn ich beim Spielen gemeinsam mit den Kindern Spaß habe, wir uns unterhalten und dabei besser kennenlernen.

Besonders schön finde ich es immer, wenn wir in der Klein-Gruppe zusammen das Thema vertiefen und ich mich mit den Kindern austauschen, ihnen Rat und Zeugnis geben und mit ihnen beten kann.

Weil ich die Klein-Gruppe besonders wichtig und wertvoll finde, finde ich es schade, wenn die Spielezeit, der Lobpreis und der Input so lange dauern, dass ich für das Vorbereitete in der Kleingruppe fast keine Zeit mehr habe.

Es baut mich jedes Mal auf, wenn ich empfinde, dass ich den Kindern etwas geben, mitteilen oder sie durch mein Gebet ermutigen kann – sie haben das sogar schon direkt gesagt!

Und es war ganz besonders schön, als mir die Mädchen meiner Kleingruppe sagten, dass sie sich besonders freuen, wenn sie mich als Gruppenleiterin haben.

Das freut mich und motiviert mich. Auch, dass Katharina jedes Mal, wenn sie mich sieht, herkommt und mich in den Arm nimmt. Einmal kam sie sogar und meinte, sie wolle für mich beten, was sie auch gemacht hat – einfach rührend!

Der Kigo ist eine echte Schatzinsel, weil dort die Kinder die Schätze sind, denen man helfen darf, und man so dazu beitragen kann, dass sie zum Glauben und einer lebendigen Beziehung zu Jesus finden. Schön ist es, das dann Jahre später, wenn sie Jugendliche sind, zu sehen.

Johannes Riegsinger, Papa von Emma-Luna, Ezra und Lovis:

An der Schatzinsel gefällt mir besonders, wenn ich beim gemeinsamen Gebet der Mitarbeiter, bevor die Kids kommen, spüre, wie sehr uns allen die Kinder am Herzen liegen. Da wird nicht nur ein Pflichtdienst geleistet, sondern es ist echtes Interesse an den Kindern spürbar.

Ich bin froh, dass meine Kinder in die Schatzinsel gehen konnten/können, weil da ein Grundstock für ihr Interesse an Gemeinde gelegt wurde und wird. Hier gehöre ich hin, hier nimmt man mich wahr, hier kann ich mich ausdrücken und spüren, hier habe ich Freunde und Bezugspartner.

Ein Erlebnis, das mich deprimiert hat: Ich wollte für Ruhe und Ordnung sorgen und habe bei meiner Ermahnung des „Störenfrieds“ gespürt, dass er richtig verletzt von mir war. Ich war nicht besonders streng oder hart, aber alleine, dass ich ihn in diesem Moment lediglich als „Störer“ behandelt habe, ohne ihn wirklich zu sehen, war im Nachhinein sehr beschämend für mich.

Ein aufbauendes Erlebnis: Ich empfinde mich selbst oft als in mich gekehrten Menschen, der unbewusst Distanz zu anderen aufbaut. Es berührt mich sehr, dass viele Kinder das einfach übergehen und mir signalisieren, dass sie mich kennen und mögen. Mich einfach ansprechen und mir Dinge erzählen oder meine Hand nehmen oder mich sogar umarmen. So schlimm scheine ich also doch nicht zu sein…

Der Kigo ist eine echte Schatzinsel, weil andere Menschen der eigentliche Schatz in unserem Leben sind. Ich habe selbst begonnen, das als Kind in der „Sonntagsschule“, später im Jugendkreis zu lernen, und spüre im Miteinander der Kids, dass ihnen das heute genauso geht. Und es geht da nicht nur um Freunde treffen, sondern ganz besonders auch um die Begegnung mit Gott. Da ist eine ganz andere, tiefe Dimension spürbar.