Zu Beginn seiner Predigt am 13. Januar 2019 führte Heiko Volz uns vor Augen, wie unser Erleben mit Jesus gewesen wäre, wären wir damals mit ihm unterwegs gewesen: Du erlebst Jesus, wie er Kranke heilt, wie er predigt und Menschen ihre Sünden vergibt. Und kurz vor seiner Himmelfahrt würde er dich fragen: „In was soll ich dich noch unterweisen?“

Ja, was sollte mich Jesus noch lehren? In was muss ich noch geschult werden, um seine Reich-Gottes-Arbeit fortzuführen?

In Lukas 11 fordern seine Jünger Jesus auf: „Lehre uns beten.“ Warum wollen seine Jünger ausgerechnet über das Beten noch mehr wissen? Sie haben gesehen, dass das Gebet eine zentrale Rolle in Jesu Leben und Wirken spielte – der Kontakt zum Vater im Himmel, in der engen Verbindung zu ihm. Dadurch war Jesus stark bis in den Tod.

Nun ist Jesus beim Vater im Himmel. Deshalb ist Gebet ganz wichtig für die Pflege einer persönlichen Beziehung zu Gott. Ohne Gebet können wir nichts empfangen und nichts bewirken. Gebet soll mir und anderen guttun.

  1. Gebet bedeutet Reden mit Gott
  • Gebete sind keine Selbstgespräche.
  • Gott wird als liebender Vater angesprochen.
  • Bringe alles vor ihn, was dich bewegt.
  • Gott hört unsere Gebete. (Offenbarung 5, 8)
  • In Ehrlichkeit vor Gott treten, befreit: Es kommt nicht auf die Formulierung und die Rhetorik an, sondern darum, Gott offen zu bekennen, was uns beschäftigt.
  1. Gebet ist auch Hören auf Gott
  • Matthäus 6,6 : an einem Ort der Ruhe – hier kann man Gottes Stimme hören.
  1. Gott schenkt dir im Gebet eine neue Sichtweise
  • Elia und Elisa (als die Syrer das Nordreich angreifen)
  • Jesus im Garten Gethsemane (vor seiner Gefangennahme)
  1. Gebet hat die Kraft der Befreiung
  • 1. Johannes 8, 9: Befreiung durch Bekennen
  • Petrus und Silas im Gefängnis: Während ihres Lobpreises fallen die Ketten und Schlösser.
  • Verheißungen zum Gebet / Gebetserhörungen
  • Gebet als Segen für andere
  • Menschen mit Gebet die Hände auflegen und segnen
  • Gebet ist der Schlüssel, um ein Segen für andere Menschen zu sein.

Ein besonderer Aspekt zum Schluss: Fasten im Gebet – Beten und dabei auf bestimmte Dinge verzichten.