ein Bericht von Tim Augenstein:

 

Anfang September: Tim Augenstein, 32, Mechatroniker/Techniker ist gerade in Neuseeland gelandet. In Etappen ist er 23 Stunden lang geflogen, hat 18600 Kilometer überwunden und ist so seinem Berufs- und Alltagleben in Keltern entronnen. Die ersten drei Tage macht er wegen des Jetlags kein Auge zu, deshalb fällt sein Lebenszeichen von der anderen Seite der Erde eher wie eine Morsebotschaft, denn als ein Bericht aus:

 

Von der fixen Idee im April „Kletterbibelschule klingt gut“ – über – das „Ja, Gott, wenn du das willst“ – über – die Chefin und ihr unerwartetes „Ja, du kannst sechs Monate gehen, komm halt auch wieder“ – über – das Finanzen regeln – über – das eingespielte Leben mit all seiner Organisation und seinen Verpflichtungen umstricken – über – das Ankommen in einem Land mit +12h Zeitverschiebung – über – das Kennenlernen vieler neuer Freunde – über – den Versuch, ihre genuschelten englischen Akzente zu verstehen, wenn das Schulenglisch 10 Jahre zurückliegt – über – das Einfinden in einen Schulalltag, dem man mal entronnen zu sein glaubte – frage ich mich jetzt: „Gott, was hast du die nächsten sechs Monate mit mir vor?“

 

Danke, dass ihr für mich betet…

 

Gruß,

 

Tim