Diese Frage wird uns in der Schatzinsel die nächsten Wochen beschäftigen.

Das Neue Testament berichtet von vielen Menschen, die Jesus begegneten und von ihm und seiner Lehre begeistert waren. Wir wollen uns mit einigen von ihnen näher befassen und uns ansehen, was es für sie bedeutet hat, mit Jesus zu leben und mit ihm (als Jünger) durch die Lande zu ziehen – oder auch nicht, denn nicht jeder war bereit, sich auf seine Lehren einzulassen.

Da ist zum Beispiel der Zöllner Zachäus, der überwältigt davon ist, dass Jesus sich ihm ganz persönlich zuwendet und deshalb sein Leben radikal ändert. Da sind die Jünger, die Jesus auffordert, mit ihm zu gehen, und die Heimat und Familie zurücklassen und ihm als ihrem Meister folgen.

In der bekanntesten Rede Jesu, der Bergpredigt, beschreibt er, wie Menschen unter seiner Herrschaft leben sollen. Hier geht Jesus auf das wichtige Thema der Sorgen ein, eine Herausforderung für die damaligen Zuhörer, die oftmals nicht wussten, womit sie sich ernähren oder kleiden sollten. Jesus fordert sie auf, sich nicht um die materiellen Bedürfnisse wie Essen und Trinken zu sorgen, sondern sich auf Gott einzulassen, der ihre Bedürfnisse kennt.

In Matthäus 11; 28-30 spricht Jesus davon, dass wir sein Joch auf uns nehmen sollen. Er betont, dass es leicht ist. Was meint er damit? Schließlich erzählt er einem Gesetzeslehrer, der ihn herausfordern will, das bekannte Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Jesus will damit das wichtigste Gebot, das allen seinen Nachfolgern gilt, verdeutlichen: Liebe Gott und liebe deinen Nächsten!

Nach diesen Themen befinden wir uns schon voll in der Adventszeit und wenden uns der wohl bekanntesten Geschichte der Welt zu. Wie war das, als Gott Mensch wurde und in Gestalt seines Sohnes Jesus auf die Erde kam? Da geschahen wundersame Dinge.

Zu dem jungen Mädchen Maria kommt ein Engel und verkündete ihm, dass es bald Mutter eines ganz besonderen Babys werden wird. Marias Verlobtem Josef erscheint ein Engel im Traum und sagt ihm, wie er sich verhalten soll. Und zu den Hirten, die als erste von der Geburt Jesu erfahren, kommt mitten in der Nacht ein ganzer Engelchor!

Sie, die einfachen, ungebildeten und ungepflegten Männer dürfen Jesus als Erste sehen und ihm Ehre erweisen. Hier stellt Gott alle bisherigen Vorstellungen über den Messias auf den Kopf: Der Sohn Gottes wird ein kleines Kind in einem schmutzigen Stall. Damit ist der Weg zu Gott für alle Menschen frei. Gott sei Dank!